Mercedes-Benz verabschiedet sich vom Wasserstoff

Die Elektromobilität mit Wasserstoff ist ein Part, der sich nicht rechnet und das ist seit langem bekannt. Immer wieder wird die Brennstoffzelle zwas als Allheilmittel gelobt, die Batterie als Basis für die künftige Elektromobilität dann meist verurteilt. Nun hat aber auch Daimler der Wasserstoff-Technologie das Aus erklärt, für die nächsten zehn Jahre wird sich Mercedes Benz auf Batterie-gestützte Antriebe konzentrieren.

Daimler-Chef Källenius sagte kürzlich in der Keynote an der IFA wortwörtlich: „Bei den Pkw konzentrieren wir uns in den nächsten zehn Jahren auf die Batterie.“ Der Konzern wird in diesem Bereich natürlich weiter forschen, vor allem für die Transporter-Welt im Daimler-Konzern. Denn bei Langstrecken-LKW mag die Brennstoffzelle durchaus eine Alternative sein zum Batteriestrom, denn wenn man Batterien für 500 km mitschleppen muss kostet das viel Gewicht und damit Zuladungsgewicht.

Im PKW-Bereich sind die Nachteile der Brennstoffzelle aber zu hoch als das man da eine breite Anwendung sieht. Denn es braucht 60 % mehr Energie um mit Wasserstoff einen Kilometer weit zu fahren, vergleicht man das mit Batteriestrom. Diese Energie steht nicht zur Verfügung und würde eine Umstellung der Autoantriebe massiv verzögern, zumal die Technik an sich nicht ausgereift ist und zu viele Investitionen erfordert.

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