Dyson beendet Elektroauto-Projekt aus wirtschaftlichen Gründen

Dyson hat 2017 grosse Töne gespuckt und angekündigt, dass der Staubsauger-Hersteller aus England mit 2 Milliarden Euro und 400 Ingenieuren ein Elektroauto auf die Beine stellen will, mit dem man den Markt aufrollen kann. Nun hat das Unternehmen das Elektroauto-Projekt aus wirtschaftlichen Gründen beendet, es sei ausgeschlossen, dass man in diesem Bereich viel Geld verdienen kann.

Dyson hat seine Mitarbeiter mit einer internen Mail informiert und klargestellt, dass auch das beste aller Autos am Ende rentabel sein müsse und hier sieht man nur wenig Chancen auf Erfolg. Dyson betonte jetzt in einer E-Mail an die Mitarbeiter, die Aufgabe der Autopläne sei „weder auf Mängel beim Produkt noch auf ein Versagen des Entwicklungsteams zurückzuführen“.

Dyson wollte das Elektroauto schon 2021 auf den Markt bringen und setzte auf Festkörperakkus mit hoher Energiedichte. Im Frühjahr hatte das Unternehmen erste Patentanträge eingereicht und es zeigte sich, dass Dyson eine Form wie beim BMW i3 angestrebt hat. Die Fahrzeuge sollten in Singapur hergestellt werden, dazu wird es nun aber nicht kommen.

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