CATL startet mit Batterie-Zellfabrik in Deutschland

Die chinesische CATL hat am am letzten Freitag bei Arnstadt im deutschen Thurongen den Spatenstich für die Bauarbeiten für eine eigene grosse Batteriefabrik in Deutschland gestartet. Investitionen von 1,8 Milliarden Euro plant CATL in Deutschland und will bis zu 2000 neue Jobs schaffen.

Die Aktion von CATL wird von der deutschen Autoindustrie und auch der Politik nicht nur begrüsst sondern auch begutachtet, denn mit einer Produktion in Thüringen wird der Weg der Batterien sehr viel kürzer als bisher. Allerdings wächst der Druck auf die Autohersteller, falls CATL in Germany erfolgreich Batterien fabriziert. Als einziger deutscher Autohersteller hat VW mit einer Pilotfertigung von Zellen in Salzgitter bislang den Weg beschritten, das Business selbst zu erproben, ist sich aber nicht sicher das es auch gelingt.

CATL steht mit dem Standort Thüringen an einer guten Ausgangsposition um den deutschen und europäischen Markt abzudecken. CATL hat im Frühsommer zehn Jahre alte Hallen und Bürogebäude gekauft, die der Bosch-Konzern für die Solarzellenfertigung bauen liess, dann aber doch nicht auf Dauer brauchte. Zuletzt hatte die insolvente Solarworld AG dort produziert.

In der ersten Etappe würden im kommenden Jahr die ersten 200 Arbeitsplätze entstehen – Stellen seien schon ausgeschrieben. Kunden hat das Unternehmen auch schon, darunter BMW wo bereits konkrete Aufträge da sind.

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