E.Go-Mobile hat Probleme mit Zulieferern

Der Marktstart von e.GO Mobile verzögert sich weiter, wie CEO Günther Schuh vor einigen Tagen den Aachener Nachrichten gestand. Eigentlich sollte der E.Go Life seit Monaten in hoher Zahl ausgeliefert werden, die Kunden müssen aber warten und warten. Seit Mai sind zwar schon etliche Lieferungen gemacht worden, aber bislang gibt es nur geringe Mengen des Fahrzeuges.

Schuh begründete die anhaltende Verzögerung mit hohen Auflagen für die Wasserfestigkeit von Bauteilen, die weit über die gesetzlichen Vorgaben hinaus gehen. Mehrere Batterien wurden getestet und zurück gesandt, weil deren Wasserfestigkeit nicht hoch genug war. Der deutsche BMZ muss deshalb nun nachbessern und dadurch kommt es zu weiteren Auslieferungsverzögerungen.

Ursprünglich sollten bis Ende des Jahres über 3000 Elektroautos aus dem e.GO-Mobile-Werk in Aachen ausgeliefert werden, nun werden es nur etwa 700 Fahrzeuge bis Ende Jahr sein. Derzeit laufen pro Tag nur etwa zehn Fahrzeuge von den Bändern, im Oktober sollen es 200 sein.

Der für 2020 geplante Zweischicht-Betrieb verschiebt sich den Aachener Nachrichten zufolge auf 2021, weil die Lieferanten in Verzug sind und nicht weiterkommen. Man wird dann im Laufe des Jahres sehen ob man die Schichten ausbauen kann oder nicht. Sofern keine Probleme mit Lieferungen auftauchen wird man im Sommer den Zweischichtbetrieb einführen.

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