Fiat Chrysler und PSA sprechen über Fusion

Die beiden Autokonzerne Fiat Chrysler FCA und PSA haben Gespräche über einen Zusammenschluss gestartet und das nun auch eingestanden. Nachdem die Fusion mit Renault gescheitert ist, haben nun PSA und Fiat entsprechende Gespräche gestartet.

Nachdem PSA vor zwei Jahren die GM-Töchter Opel und Vauxhall übernommen hatte, wurden die Konzerne mit harten Schritten und vielen Massnahmen saniert, inzwischen sollen die Konzerne auf Kurs sein. PSA-Chef Carlos Tavares gilt in der Branche aber nun als harter Sanierer und das Fiat zuerst mit Renault sprach, schien damals logisch. Das Fiat nun mit PSA spricht ist nun nicht gerade logisch, die Regierung in Paris hat aber nun vorläufige Zustimmung signalisiert.

Fiat Chrysler ist schon lange auf der Suche nach einem Partner, man sieht seit Jahren viel Chancen in grossen Mengen und wenigen Modellen. PSA mit den Marken Peugeot und Citroën ist als Partner aber nicht unbedingt das genau passende Unternehmen, denn man fertigt vor allem Kleinwagen und die hat auch Fiat schon im Programm. Fiat Chrysler mit den Marken Alfa Romeo, Chrysler, Dodge, Jeep, Lancia und Maserati ist aber immerhin recht breit aufgestellt, man wird sehen ob das funktioniert.

Beide Unternehmen zusammen wären rund 50 Milliarden Dollar wert, das berechnet das Wall Street Journal.

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