PSA und FCA verkünden Fusionsabsicht

Fiat Chrysler Alliance (FCA) und der französische PSA-Konzern haben offizielle Fusionsgespräche gestartet. Das kündigten die Konzerne in einem gemeinsamen Statement an. Beide Aufsichtsräte haben sich demnach einstimmig für die Aufnahme von Verhandlungen zur Fusion ausgesprochen und auch die Behörden in Italien und Frankreich wurden informiert.

Wenn die Fusion gelingt, würde der weltweit viertgrösste Autohersteller entstehen. Der Absatz würde rund 8.7 Millionen Fahrzeuge pro Jahr betragen. Der Gesamtumsatz liegt bei rund 170 Milliarden Euro und operativ liegt der Ertrag bei rund 11 Milliarden Euro.

Die Unternehmen kündigten an, dass die Fusion Synergien in Höhe von 3,7 Milliarden Euro ermöglich, ohne das ein Werk geschlossen wird und Angestellte abgebaut werden. Allerdings würde man 80 Prozent der Synergien erst vier Jahre nach der Fusion umsetzen können. Insgesamt rechnet man jetzt mit Kosten von 2.8 Milliarden Euro für die Fusion.

Da die beiden Autobauer bislang Konkurrenten waren wird auch die EU mitreden, unter anderem könnte es noch Auflagen geben was das Zusammengehen betrifft. Auch die Regierungen in Rom und Paris würden gerne noch Sicherheiten vorgeben, damit es nicht am einen oder anderen Ort zu Werksschliessungen kommt.

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