Ein Drittel der Lkw 2030 mit alternativem Antrieb unterwegs?

Wie die Boston Consulting Group berechnet, könnten bis ins Jahr 2030 fast 35 Prozent der neu zugelassenen Lastwagen bis 6 Tonnern und 25 % der schweren LKW über 15 Tonnen Gesamtgewicht mit alternativen Antrieben fahren. In einem Artikel beleuchtet die deutsche WirtschaftsWoche die Studie der Boston Group und bezeichnet es auch als sehr euphorisch berechnet. Denn wer den Markt gut kennt wird unweigerlich feststellen, dass heute ausser Ankündigungen noch nicht viel Substanz vorhanden ist und die LKW-Branche sich weitgehend sträubt, in diesen Bereich einzusteigen.

Die Studienautoren der Boston Group gehen bei den Künftigen Lastwagen von drei zukunftsfähigen alternativen Antriebsarten aus. Die Branche wird auf Erdgas, Wasserstoff-Brennstoffzelle und Batterie-Antrieb setzen, zeigt man sich überzeugt. Für den Batterie-Antrieb sehen die Berater vor allem in Europa einen grosen Markt, weil die Entfernungen nicht so riesig sind und die Ladeinfrastruktur realisierbar ist. Bis zu 70 Prozent der Lkw könnten in einigen Jahren mit Batterieantrieb fahren, meinen die Studienautoren.

Die Umstiegsgeschwindigkeit der Transporter-Branche wird dabei auch davon abhängen, wieviel Fördermittel die Politik in diese Bereiche steckt. Werden grosse Summen gesprochen wird der Markt explodieren. Natürlich braucht es auch Alternativen zum Batterieantrieb, vor allem für den Einsatz auf der Langstrecke. Dort sehen die Studienautoren vor allem Erdgas und Wasserstoff-Systeme im Vorteil.

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