Weitere Abschalteinrichtungen in Mercedes-Diesel

Das deutsche Kraftfahrtbundesamt hat einen weiteren Rückruf angedroht, weil man laut Spiegel in den kleinen Dieselmotoren bei Mercedes-Benz ebenfalls eine verbotene Abschalteinrichtung gefunden hat. Beanstandet wird die Software in den kleineren Dieselmotoren, die Mercedes in den Modellen A- und B-Klasse verbaut. Mercedes bezieht diese Motoren aber von Renault und nun will das KBA erst einmal wissen, wer die Motorensoftware mit einer Abschalteinrichtung versehen hat.

Daimler bestreitet immer noch, gegen Gesetze verstossen zu haben. Man hat zwar mehrere Rückrufe laufen, wehrt sich aber vor Gericht weil man keinen Fehler gemacht haben will. Der französische Motorenlieferant der jetzt betroffenen Dieselmotoren, Renault, bestreitet ein etwaiges Mitwirken an unzulässigen Praktiken. Renault betont, dass die Motoren, die der Konzern an Daimler liefert, in Stuttgart bei Daimler programmiert und kalibriert werden. Die Verantwortung für die Aggregate und deren Software liege alleine bei Daimler, betont Renault.

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