Tesla sucht 120 Werkstatt-Mitarbeiter für DACH-Region

Tesla plant nach einem Bericht von Teslamag.de die Erhöhung der Personalstärke in den Werkstätten in Deutschland, Österreich und der Schweiz (DACH). So schnell wie möglich soll die Zahl der Angestellten und Mitarbeiter um 120 Mechaniker und Mechatroniker erhöht werden. Damit ist Tesla eigentlich reichlich spät dran, denn die Service-Wüste des Unternehmens ist im DACH-Raum bereits sehr gross geworden. Das ist auch logisch, weil das Unternehmen mit dem Model 3 tausende von Fahrzeugen zu den Kunden gelassen hat und ein Wachstum von 350 Prozent oder mehr erzielte. Nun sind auf einmal tausende von Model-3-Besitzern im Markt unterwegs, die auch Unfälle, kleinere Reperaturen und grössere Vorfälle mit den Fahrzeugen haben.

Kurzfristig wurde bei Tesla dann so reagiert, dass man die Telefonnummern der Service-Center auf eine Sprachbox umleitete, nun kann man die Service-Center nur mehr per APP kontaktieren und Fragen auch nur noch per APP stellen. Als Folge davon sind sehr viele Kunden ungehalten, weil man zum Teil auch einfach auf Termine viel zu lange warten muss.
Nun sucht Tesla intensiv nach insgesamt rund 120 Kfz-Mechatronikern und weiterem Service-Personal für die drei Länder, erfuhr teslamag.de aus einer sicheren Quelle in der Branche. Die Stellen seien zu Jahresbeginn genehmigt worden und sollen so schnell wie möglich besetzt werden, heisst es.

Tesla ist sich darüber im Klaren, dass es in Deutschland einige Service-Lücken zu schliessen gibt. In der Schweiz sei die Situation besser und auch in Österreich akzeptabel. Trotzdem würden auch dort je etwa 15 zusätzliche Service-Mitarbeiter gesucht.

Die Personal-Offensive bedeutet eine Erhöhung er Mitarbeiterzahlen um 33 Prozent, das ist im Vergleich zum Wachstum der Marke eher zu wenig. Deshalb plant man auch mit weiteren Service-Centern. Allerdings berichtet Teslamag auch davon, dass Tesla Schwierigkeiten hat, die Stellen zu besetzen.
Wer seit einigen Jahren mit dem Unternehmen zu tun hat stellt auch unweigerlich fest, dass die Anstellungsbedingungen wohl durchs Band auf Dauer eher unattraktiv sind. Denn es gibt kaum Leute, die seit vielen Jahren dabei sind und auch bleiben. Die Fluktuation scheint recht hoch zu sein.

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