Illegale Abschalteinrichtungen bei Mitsubishi aufgeflogen

In Deutschland sind mehrere Niederlassungen von Mitsubishi durchsucht worden, weil das Unternehmen unter dem Verdacht steht, bei seinen Dieselmotoren illegale Abschalteinrichtungen eingebaut zu haben. Die Ermittler sind in diesem Zusammenhang auch zu Zulieferer Continental gegangen und auch dort wurden Niederlasssungen durchsucht.

Mitsubishi steht im Verdacht, Dieselmotoren mit illegalen Abschalteinrichtungen versehen zu haben. Die illegalen Abschalteinrichtungen sollen bei Vierzylinder-Diesel-Fahrzeugen mit den Abgasnormen Euro 5 und 6 eingesetzt worden sein und möglicherweise erkennt die Software, ob sich das Fahrzeug auf einem Prüfstand befindet.

Die Ermittler forderten auch erste Käufer von Mitsubishi-Dieselfahrzeugen auf, sich als Zeugen zur Verfügung zu stellen. Wer mit seinem Kaufvertrag und KFZ-Brief zur Polizei kommt, kann Anzeige erstatten und wird Teilnehmer des Verfahrens, schreiben die Staatsanwälte. Betroffen sind Dieselfahrzeuge mit 1,6 Litern Hubraum ab September 2015 und mit 2,2-Liter-Maschinen ab November 2012. Wenn sich der Verdacht bestätigt, droht Mitsubishi eine Busse und die Silllegung der Fahrzeuge.

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