E-Go Mobile kommt nicht ganz auf Kurs

Das Aachener Startup e.GO Mobile hat letztes Jahr die Produktion gestartet und so ziemlich alle Ziele des Unternehmens verfehlt. Aufgrund von Produktions- und Qualitätsproblemen wurden 2019 nur gerade mal 540 Autos produziert und verkauft. Geplant waren zuletzt 600 Einheiten, ursprünglich sogar 1000.

Die Produktion aus dem Boden zu stampfen war trotz der früheren Erfahrungen mit Streetscooter wieder sehr schwierig, da musste das Team rund um Gründer Schuh wieder bei Null beginnen. Laut Professor Schuh ist der Hauptgrund die Zulieferkette, dort läuft es alles andere als rund.

2020 will E.Go nun 5100 Autos bauen und neben dem Model Life arbeitet man nun an einem Transporter-Konzept wo die Fahrzeuge in der Stadt als Lieferwagen und als Personentransporter dienen können.

Für das Geschäftsjahr 2019 rechnet e.GO Mobile bei einem Umsatz von 20 Millionen Euro mit einem Verlust von 50 Millionen Euro, das Investment war enorm. 2020 plant das Unternehmen rund 130 Millionen Euro Umsatz und die Verluste sollen deutlich unter 80 Millionen Euro liegen und dann bereits 2021 die schwarze Null angepeilt werden. Ob das gelingt wird auch von der Qualität und dem Markt abhängig sein.

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