Coronavirus zwingt Hyundai zum Produktionsstopp

Wie Hyundai betont, muss man in den kommenden Tagen die Bänder in den sieben koreanischen Werken abstellen, weil der Coronavirus die Zulieferung von Teilen aus China blockiert. Unter anderem muss der koreanische Autobauer Hyundai die Produktion in seinem Heimatland stoppen, weil Kabelbäume fehlen, die bislang immer aus China geliefert wurden.

Der Produktionsstopp bei Hyundai zeigt die Anfälligkeit der globalen Lieferkette und der „just-in-time“-Fertigung. Sobald einmal etwas klemmt, wird es sofort eng.

Hyundai will nun nach alternativen Zulieferern suchen, wird aber wohl nicht so schnell fündig werden. Hyundai ist gemeinsam mit Kia für rund 4,4 Millionen verkaufte Autos im Jahr verantwortlich. Wenn das Unternehmen in Korea die Bänder abstellen muss, wird es auch noch andere Autobauer treffen.

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