Tesla darf mit Rodung weitermachen, Eilantrag abgelehnt

Tesla will die deutsche Fabrik in Brandenburg bekanntlich mitten in den Wald bauen und hat dafür nach einer umfangreichen Bombenräumung von 17 Blindgängern nun auch die Rodungserlaubnis erhalten. Nachdem das Unternehmen mit den Rodungen startete haben verschiedene Naturschutzvereine Eilanträge gestellt um das aufzuhalten. Das Verwaltungsgericht Frankfurt (Oder) hat nun am Freitag im Eilverfahren entschieden und die Anträger zweier Naturschutzvereine abgelehnt. Die Grüne Liga Brandenburg und der Verein für Landschaftspflege und Artenschutz in Bayern (VLAB) wollten die Rodung stoppen, hatten aber keine Chance, weil die Rodung in einem intensiv geprüften Verfahren überprüft wurde und für gut befunden worden ist. Die Baumfällarbeiten können demnach fortgeführt werden und für Tesla ist das auch wichtig, weil man zur Brutzeit der Vögel keine Bäume fällen darf.

Tesla will in Grünheide in der Nähe von Berlin eine grosse Fabrik errichten und hat als Gutmachung für die Rodung auch eine Aufforstung um ein Mehrfaches zugesagt, so soll der relativ nutzlose Wald mit Fichten und nur wenigen anderen Bäumen in einer besseren Region wieder aufgeforstet werden.

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