PSA geht mit Rekordgewinn in die Fusion mit FCA

PSA hat einen neuen Rekordgewinn gemeldet und geht damit gestärkt in die Fusion mit dem italienisch-amerikanischen Autokonzern Fiat Chrysler. Laut den Worten von PSA-Chef CArlos Tavares ist PSA „einer der profitabelsten Autohersteller der Welt“.

Tavares hob besonders löblich die Zahlen der deutschen Tochter Opel hervor, die gut zweieinhalb Jahre nach der Übernahme durch Peugeot nun Gewinne schreibt und das nicht zu knapp. Opel hat 2019 einen Betriebsgewinn von 1,1 Milliarden Euro eingefahren.

Opel wurde 2017 von General Motors zu einem geringen Preis und ohne grosse Schulden an PSA abgegeben. Mit einem harten Schnitt haben die Franzosen das Unternehmen wieder saniert.

Der PSA-Konzern selbst hat einen Rekord verzeichnet und steigerte den Nettogewinn um gut 13 Prozent auf 3,2 Milliarden Euro. Nach PSA-Angaben konnte man Kostensenkungen vornehmen und neue Automodelle lancieren, die gut angekommen sind. Der Umsatz des Konzerns wuchs um ein Prozent auf 74,7 Milliarden Euro, obwohl man 2019 mit 3,48 Millionen Autos gut zehn Prozent weniger Fahrzeuge verkauft hat.

Tavares zeigte sich zuversichtlich, dass er grünes Licht für die Mega-Fusion mit Fiat Chrysler (FCA) bekommt, die im ersten Halbjahr 2021 abgeschlossen sein soll. PSA und FCA wollen sich zusammen schliessen.

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