Genf 2020: Audi präsentiert E-Tron S

Bild zeigt nicht E-Tron S

Audi präsentiert in Genf am Autosalon den neuen Elektro-SUV e-tron S und dessen Schwestermodell e-tron Sportback S und bietet das Sportmodell im Verlauf des Jahres an. Die S-Verisonen sollen deutlich agiler, schärfer und dynamischer sein als die „Normal“-Modelle. Das Antriebskonzept basiert auf drei statt zwei E-Motoren und damit wird zusätzliche Leistung frei um den E-Tron S zu beschleunigen.

Insgesamt erzeugt der E-Tron S eine Leistung von 503 PS und schafft 973 Nm Drehmoment, womit der Gigantismus auch die E-SUV-Modelle von Audi erfasst. Normal bietet Audi im E-Tron Regulär liegen 320 kW (435 PS) und 808 Nm an. Mit einem Taycan kann man den E-Tron auch in der S-Version nicht vergleichen, der Sprint von Null auf Hundert gelingt aber in bis zu 4,5 Sekunden. Audi steigert auch die Endgeschwindigkeit, allerdings nur moderat auf 210 km/h, während der normale E-Tron bei 200 km/h abgeriegelt wird.

Beim Handling hat Audi durch die neue Motorisierung viel mehr Kraft auf den Hinterrädern, dadurch kann der E-Tron S zum Kurvenräuber werden.

Das Antriebslayout der neuen S-Modelle setzt auf dem Konzept mit zwei unterschiedlichen Asynchronmotoren auf, das von Beginn der e-tron-Baureihe als Baukasten angelegt war, erklärt Audi. Der größere E-Motor, der bei den hochpreisigeren e-tron 55-Modellen die Hinterachse antreibt, ist jetzt in angepasster Bauweise an der Vorderachse montiert und auf 124 kW (169 PS) Leistung beziehungsweise 150 kW (204 PS) im Boost ausgelegt. Der kleinere E-Motor arbeitet modifiziert gemeinsam mit einem baugleichen Pendant im Heck, zusammen kommen beide auf 196 kW (267 PS) regulär sowie 264 kW (359 PS) im Boost.

Im Alltag ist der Antrieb bei den e-tron S-Modellen auf Effizienz ausgelegt, bei normaler Fahrweise arbeiten nur die hinteren E-Motoren. Die vordere E-Maschine schaltet sich hinzu, wenn der Fahrer mehr Leistung fordert sowie bei nachlassendem Grip oder schneller Kurvenfahrt. Bei dem elektrischen Allradantrieb mit Torque Vectoring schickt jeder der hinteren E-Motoren die Antriebskräfte über ein Getriebe direkt auf das Rad, ein mechanisches Differenzial gibt es nicht mehr.

Unklar ist, wie sich die sportlichere Variante beim Stromverbrauch verhält. Dazu hat Audi noch nichts verlauten lassen. Auch die Preise und die Verfügbarkeit stehen noch nicht fest.

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