Der neue Fiat 500 kommt rein elektrisch (im Oktober)

Fiat feiert die Weltpremiere für die komplett neue dritte Generation des Fiat 500. Die Reichweite des neuen elektrischen Fiat 500 beträgt bis zu 320 Kilometern, gemessen nach neuem WLTP-Standard. Das Schnellladesystem mit 85 kW ist serienmässig. Das Sondermodell „La Prima“ ist zum Marktstart in der Schweiz per sofort und bis Ende Mai zu CHF 39‘990 auf www.fiat.ch bestellbar.

Statt in Genf wurde der neue Fiat 500 in Mailand präsentiert. Mit dem neuen Fiat 500 setzt die Marke unter dem Motto „Es ist höchste Zeit, eine bessere Zukunft zu schaffen“ Massstäbe im Segment der emissionsfreien Fahrzeuge.

Die Entwicklung des neuen Fiat 500 startete mit dem sprichwörtlichen weissen Blatt Papier. Die Ingenieure konnten jede einzelne Komponente des Fahrzeugs überdenken und sich für die beste Lösung entscheiden. Dabei standen Reichweite und Ladezeiten, die beiden Hauptinteressen der Käufer von Elektrofahrzeugen, ganz oben im Lastenheft. Der neue Fiat 500 hat Lithium-Ionen-Batterien mit einer Kapazität von 42 kWh an Bord. Sie ermöglichen eine Reichweite von bis 320 Kilometern, gemessen nach dem neuen WLTP-Standard (World Wide Harmonized Light Vehicle Test Procedure).

Um die Ladezeit zu optimieren, ist der neue Fiat 500 mit einem Schnellladesystem ausgestattet, das einen Ladestrom von bis zu 85 kW ermöglicht. So sind nach nur fünf Minuten Ladezeit die Batterien weit genug aufgeladen, um rund 50 Kilometer zu fahren – mehr als die durchschnittliche tägliche Fahrstrecke. In nur 35 Minuten ist die Batterie zu 80 Prozent aufgeladen. Der neue Fiat 500 ist mit einem sogenannten CCS-Anschluss (Combo 2) ausgestattet, der Schnellladen mit Gleich- und Wechselstrom zulässt. Ausserdem ist ein Mode-3-Kabel an Bord, das Laden an öffentlichen Stationen mit bis zu 11 kW ermöglicht.

Zum Marktstart seines ersten Elektrofahrzeugs bietet Fiat Lösungen für Heimladestationen an. Die Startserie des neuen Fiat 500 wird zusammen mit einer Easy Wallbox verkauft, die an eine herkömmliche 220-Volt-Steckdose angeschlossen wird. Fiat Chrysler Automobiles (FCA) hat diese Technologie zusammen mit ENGIE EPS entwickelt, einem führenden Spezialisten für Energiespeichersysteme und Mikronetze. Vermarktet wird die Easy Wallbox in Europa durch Mopar. In der Basiskonfiguration ermöglicht die Easy Wallbox das Aufladen der Batterien des Fiat 500 mit bis zu 3 kW, die Steuerung des Ladevorgangs erfolgt über Bluetooth. Bei entsprechender Änderung von Netzanschluss und Konfiguration durch einen Fachmann lädt die Easy Wallbox mit bis zu 7,4 kW. Damit lässt sich die Batterie des neuen Fiat 500 innerhalb von sechs Stunden voll aufladen.
Der neue Fiat 500 stehlt drei Fahrstufen bereit: Normal, Range und Sherpa. Im Modus Sherpa, benannt nach den legendären Bergführern aus dem Himalaya, ist das gesamte System daraufhin konfiguriert, die grösstmögliche Reichweite zu erzielen. Der Modus Sherpa begrenzt die maximale Fahrgeschwindigkeit auf 80 km/h, die Umsetzung von Befehlen des Fahrpedals erfolgt besonders sanft und zusätzliche Verbraucher wie Klimaanlage oder Sitzheizungen werden automatisch ausgeschaltet. Selbstverständlich können diese bei Bedarf wieder aktiviert werden.

Der Fiat 500 bringt erstmals Autonomes Fahren auf Level 2 ins Segment der Citycars und damit die entsprechenden Vorteile in die urbane Mobilität. Zu den dazu notwendigen Systemen zählen beispielsweise Kameras, die den Bereich um Längs- und Querachse des Fahrzeugs überwachen. Die Intelligente Adaptive Geschwindigkeitsregelung (intelligent Adaptive Cruise Control iACC) reagiert mit Bremsen beziehungsweise Beschleunigung nicht nur unter Berücksichtigung anderer Fahrzeuge, sondern auch von Radfahrern und Fussgängern. Der Spurhalteassistent (Lane Centering) hält den neuen Fiat 500 in der Mitte der Fahrspur, sofern diese durch Linien exakt definiert ist.

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