Bei MAN stehen 6000 Stellen zur Debatte

bei der VW-Tochterfirma MAN stehen nach einem neuen Bericht rund 6’000 Stellen zur Disposition, denn der Lastwagenbauer hat ein Mengenproblem. Firmenweit sind 6000 Arbeitsplätze akut gefährdet, meldet das „Handelsblatt“ am heutigen Donnerstag unter Berufung auf Konzernkreise. Der Stellenabbau soll aber recht human über Fluktuation und Abfindungen abgewickelt werden, eine Massenentlassung ist nicht geplant.

Unternehmenschef Joachim Drees sprach schon Anfang Woche von einem „signifikanten Stellenabbau“ in der Verwaltung des Unternehmens, denn die Rentablität ist stark gesunken. Vorstand und Betriebsrat verhandeln nun darüber, wie die Stellen human gestrichen werden können und welche Fristen für den Abbau eingesetzt werden. MAN Truck und Bus beschäftigt weltweit rund 36’000 Mitarbeiter, rund 21’0000 in Bayern. Nun stehen einige Standorte auf der Prüfliste vor allem der Standort im österreichischen Steyr.

MAN gehört mit dem schwedischen Lkw-Bauer Scania zusammen der VW-Tochter TRATON und man hat kürzlich noch Aufbruchstimmung verbreitet, weil man die Modellpalette erneuert hat. Aber die sinkende Nachfrage nach Lastwagen in Europa und die aktuelle Corona-Krise erhöhen den Handlungsdruck von MAN. MAN rechnet derzeit mit einem Nachfrage-Rückgang um 10 bis 20 Prozent in diesem Jahr.

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