Home-Office für Berufsschüler im Autogewerbe empfohlen

In den Berufsschulen in der Schweiz darf ab sofort kein Präsenzunterricht mehr stattfinden. Nun fordern die Ausbildungsverantwortlichen, dass die Schüler den Schulstoff am Unterrichtstag im Home-Office selbstständig lernen sollen, damit die Lücken nicht zu gross werden. Die Berufsbildner an den Berufsschulen sind aufgefordert, ihre Lernenden dabei zu unterstützen.

Weil die Berufsbildung auf den Kopf gestellt ist, muss man in den Schulen umdenken und auch der AGVS als Verband der Automobilindustrie der Schweiz will neue Regeln einführen. Weil nun bis Ende April kein Unterricht stattfinden wird, will man nun auf Home-Office umstellen. Das wird nicht allen Betrieben gefallen aber korrekt umgesetzt,, entstehen so weniger
Lücken in der Ausbildung.

Priorität haben dabei in erster Linie die Abschlussklassen, die demnächst ihre Qualifikationsverfahren (QV) absolvieren. Die Lehrabschlussprüfungen erfordern in vielen Fällen Wiederholung des Stoffes und man will nun auf Home-Schooling umstellen, damit im Sommer niemand seine Ausbildung ohne Abschluss beenden muss.

Der Verband will auch die Unternehmen an sich in die Pflicht nehmen, damit diese den Lehrlingen in den Autoberufen das Home-Office am Schultag erlauben und so sichergestellt wird, dass niemand unter der Corona-Krise leidet.

Gemäss AGVS haben die Lehrbetriebe die Verantwortung über den Lernenden. Deshalb erfolgt die Home-Office-Schulung in Absprache mit dem zuständigen Berufsbildnern. Das gilt auch für alternative Lernorte. Davon betroffen sind rund 8000 AGVS-Lernende, die nun zwischen 1 bis 1,5 Tage pro Woche Home-Office machen werden.

Der praktische Unterricht der üK kann im Gegensatz zum Unterricht an der Berufsfachschule nicht ins Home-Office verlagert werden.

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