BMW ist nicht mehr sehr zuversichtlich

Der Autobauer BMW geht durch die Corona-Krise von einer deutlichen Belastung im Kerngeschäft gesamten Unternehmen aus. Starke Einbrüche wird man hinnehmen müssen, teilte Oliver Zipse an der Bilanzpressekonferenz mit und bestätigte gleich auch, dass man fast alle Werke dicht mahcen muss, bis die Corona-Pandemie abgeflaut ist. Der Absatz von Autos wird für 2020 nun unter dem Vorjahr erwartet, bisher ging BMW noch von einem leicht steigenden Absatz aus.

BMW verzeichnet für 2019 ein Vorsteuerergebnis von 7,1 Milliarden Euro, das ist 26 Prozent weniger als im Vorjahr. Im laufenden Jahr rechnet BMW-Finanzchef Nicolas Peter nun mit rund 6,4 Milliarden Euro Gewinn vor Steuern und das ist noch einmal deutlich weniger.

Klar gemacht hat man aber immerhin, dass der Weg elektrifiziert ist. Zipse betonte im Zuge seiner Ansprache zur Bilanz, dass BMW dem Pariser Klimaabkommen entsprechend die CO2-Werte reduzieren müsse. Trotzdem wird man weiterhin auch Verbrenner bauen, falls die Kunden die Wahl haben wollen.

Unter anderem wird nun die 7er-Generation ab 2022 in vier Antriebsvarianten angeboten werden. Alle Antriebsformen würden auf einer einzigen Architektur basieren. Wie die weiteren E-Modelle werde der BMW i7 auf der fünften Generation des elektrischen Antriebs basieren und bis 2022 auf den Markt kommen.

Bis 2025 will BMW mehr als 30 Milliarden Euro für Forschung und Entwicklung investieren um die Rolle als Innovationsführer auszubauen, hiess es etwas vollmundig, im Detail blieb aber offen ob damit der i3 gemeint war. Bis 2023 will BMW 25 elektrifizierte Modelle auf die Strasse bringen, von denen mehr als die Hälfte vollelektrisch sein sollen.

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