Hol- und Bring-Service durch Garagen in Corona-Zeiten

In der Woche 2 der Corona-Krise mit dem Notstandsrecht trudeln nun immer mehr Mails von Garagen ein, deren Kundenservice nun ausgebaut wurde. Statt vor Ort einen 2 Meter-Abstand einzuhalten und Probleme, Service und Reperaturen zu besprechen, bieten etliche Garagisten nun einen Hol- und Bring-Service an, der die Kunden vom Vorbeikommen befreit.

Das ist gerade aufgrund der eingeschränkten ÖV-Linien durchaus begrüssenswert, denn so sind die Kunden entlastet. Und die Garagen sichern sich so wichtige Arbeit in der Werkstatt und können auch einen kleinen Obulus für die Service-Fahrten verlangen.

Weniger sinnvoll in dieser Flut von Garagen-Angeboten finde ich das Angebot einer Liechtensteiner Garage, die mir einen Wagen aus der Testflotte zur Verfügung stellen würde. Direkt vors Haus würde das Testfahrzeug geliefert und die Kaufofferte anschliessend mit dem Verkäufer der Garage via Mail und Telefon besprochen.

Ich denke nicht das es sinnvoll ist, aktuell Probefahrten durchzuführen, nur weil man viel mehr Zeit hat als sonst. Denn wenn einer der Kunden vor mir den Corona-Virus trägt, werden durch die Probefahrt mehrere Leute angesteckt. Und wenn eine Garage mir noch so verspricht mit Lenkradschutz, Sitzhüllen und Desinfizierung zu arbeiten: die Ansteckungsgefahr ist zu gross! Selbst im Spital – wo geschulte Personen mit Schutzausrüstung arbeiten – passieren Ansteckungen und jetzt will mir eine Garage Probefahrten anbieten um Geschäft zu machen? Nein Danke!

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