Die CO2-Grenzwerte für Pkw sollen in Europa aufgehoben werden

Weil die Corona-Krise die Autohersteller weit stärker unter Druck setzt als alle anderen Marktumstände sind nun immer mehr Politiker und Autogrössen der Ansicht, man müsse die strengen CO2-Vorgaben aufgeben, um die Branche zu retten. Der aktuelle Shutdown der Wirtschaft und die Stilllegung von Autofabriken sorgt dafür, dass die Autoindustrie alle verfügbaren Mittel in ihre Unternehmen investieren müssen, für CO2-Strafzahlungen hat da niemand Verständnis. Der ehemalige EU-Kommissar Günther Oettinger hat nun gefordert, dass die strengen CO2-Vorgaben von 95 Gramm CO2 als Flottenwert aufgehoben werden, damit die Strafzahlungen nicht auch noch auf die Hersteller zukommen.

Auch die deutsche FDP hat sich der Forderung angenommen und will angesichts der Corona-Krise die vorgeschriebenen CO2-Grenzwerte in der EU verschieben. Der stellvertretende FDP-Bundestagsfraktionsvize und Wirtschaftsexperte Michael Theurer will gar, dass neu verhandelt wird über die Grenzwerte, wenn es der Wirtschaft wieder besser geht.

Bei all diesen Forderungen um Aufhebung der CO2-Werte geht aber vergessen, dass die Fahrzeugverkäufe auf allen Ebenen eingebrochen sind und es nicht an den CO2-Werten liegt, wenn keiner ein Auto kauft. Für die Umwelt ist die heutige Situation zudem besser als die grossen VeErkaufszahlen und wenn die Autohersteller nur noch Autos anbieten würden die 95 Gramm CO2 pro Kilometer unterschreiten, würde die ganze CO2-Misere wegfallen.

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