Schweizer Autobranche fühlt sich benachteiligt

In einem Interview mit dem Blick wird Andreas Burgener, Direktor bei der Importeursvereinigung Auto Schweiz, recht deutlich. Die Autobranche muss bis zum 11. Mai pausieren, obwohl man ein Betriebs-Konzept für die sofortige Öffnung der Autohäuser in der Schweiz vorgelegt hat und die Branche findet das nicht richtig. Im Ausland wird zudem intensiv über Stützungsmassnahmen für die Autoverkäufe diskutiert, in unserem Land wäre das auch nötig.

Natürlich wolle man jetzt erst mal abwarten, wie sich die Nachfrage im Mai nach Wiedereröffnung der Showrooms in der Schweiz entwickle, schreibt der Blick, aber es ist überlegenswert, so Burgener, eine Kaufprämie zu planen mit der die Lücke der vergangenen Wochen wieder zum Teil gefüllt werden kann.

Laut Andreas Burgener könnte eine allfällige Prämie vom CO2-Ausstoss eines Fahrzeugs abhängig gemacht werden. So wäre immerhin vermeidbar, dass die Leute wegen der tiefen Benzinpreise dann von Prämien dicke SUVs kaufen gehen und noch Prämien kassieren.

1 Kommentar

  1. Die Notwendigkeit den Autokauf mit einer Prämie zu fördern ist obsolet. Die Anschaffung eines neuen Fahrzeugs ist nur aufgeschoben. Die wirkliche Looserkarte haben die Gastronomen: Die Nahrungsaufnahme der letzten Wochen wird man kaum für die Zeit nach COVID-19 vertagt haben… Dieser Einnahmeverlust ist flöten.
    Des Weiteren könnte aus der Analogie davon jedes an der Wirtschaft partizipierende Unternehmen welches von COVID-19 tangiert ist eine entsprechende Konsum anregende Unterstützung verlangen.
    Die Begehrlichkeiten entbinden jeglichem Marktwirtschaftlichen Verständnis.

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