Fahrbericht: Infiniti FX 50 Vettel

Letzten Donnerstag wurde in St. Gallen die neueste Infiniti-Niederlassung eröffnet und die geladenen Journalisten fanden auch ein besonderes Goodie vor: Den FX 50 Vettel, einen von 50 exclusiven Sport-SUVs im Tempobereich +300 km/h.

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Der FX Vettel ist ein besonders stark motorisierter SUV, der jeden Cayenne in den Schatten stellt, weil die Strassenlage noch etwas sportlicher ist, der Sound noch etwas exclusiver tönt und die Technik alles bietet, was Japan auf die Waagschale legen kann. Damit ist der SUV auch recht teuer geworden, kostet aber trotz Kleinserie von maximal 50 Exemplaren nur gerade mal 150’000.- Franken und ein paar zerquetschte. Für diesen Gegenwert ist das fast schon ein Klacks und mit ein Grund, warum die 50 Exemplare trotz nur weniger Handelsniederlassungen in Europa schon fast verkauft sind.

Die Sonderserie heisst im übrigen nicht nur Vettel weil der Formel-1-Star sich einen solchen in die Garage stellen durfte (Auslieferung erfolgte in St. Gallen) sondern die Sonderserie heisst Vettel, um die Zusammenarbeit zu betonen. Sebastian Vettel selbst hat das Fahrwerk abgestimmt und den SUV auf Geschwindigkeit getrimmt.

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So ist der Sportwagen zwar als SUV unterwegs, bietet aber mit V8-Motor satte 420 PS und ein tolles Sounderlebnis mit offenen und geschlossenen Klappen. Neben dem kreischenden Motorsound gibt es Schaltpaddels am Lenkrad, Carbon-Flügel am Heck und satte Endohre sowie grosszügigen Diffusor.

Nutzbar ist das aber nur bedingt, denn das Gefährt fährt sich zwar wahnsinnig gut, der Sound macht auch rechte Stimmung, in diesem Land ist der Verkehr aber selbst auf Passstrassen zu dicht um solch einen Wagen zu geniessen. Ausser natürlich man fährt um 4 Uhr in der Früh auf den Gotthard oder einen anderen Pass, dann kann man das Auto richtig hochdrehen und auch satte Erlebnisse erfahren.

Schon beim Start knurrt der Fünfliter-V8 böse los und die Abfahrt gestaltet sich zum Erlebnis. Der V8 muckt nicht, zischt nicht und einzig die Kraftentfaltung muss ein wenig geübt werden, sonst geht das Auto immer nur in den Raketenmodus. Mehr als zwei Tonnen werden bewegt und das merkt man am Ende doch, trotzdem ist das Erlebnis um jede Kurve und auf jeder Geraden ein besonderes. Die Spitzengeschwindigkeit soll weit über 300 km/h liegen und damit gehört der FX 50 Vettel zu jenen seltenen Sportwagen aus Japan die auch wirklich schnell sind.

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Lenkung und Fahrwerk zeigen sich dabei von Leistung und Kurven unbeeindruckt, so wünscht man sich einen Sportwagen, das geht schwer in Ordnung. Der Preis geht auch in Ordnung, denn für gut 150’000 CHF gibt es nicht viele V8-Boliden in diesem Segment. Die Porsches sind alle unterhalb von 300 km/h geblieben, das ist keine richtige Konkurrenz für den FX 50 Vettel. Die Verfügbarkeit ist eingeschränkt und vorläufig legt Infiniti auch nichts sportlicheres nach.

Der Schritt ist aber angedacht, denn durch die Zusammenarbeit mit Red Bull hat man Technik-Experten an der Hand die aus jeder Familienkutsche einen Renner machen können. Künftig will man das auch intensiver nutzen. http://www.infiniti-stgallen.ch

 

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