Nicht mehr so brav und harmlos: der Mazda 3

Der Mazda 3 war bislang kein ernster Gegner für den Golf, bislang war er ein sehr zurückhaltender Kleinwagen für vorwiegend ältere Fahrer. Nun ist alles anders, der Mazda 3 glänzt mit einem forschen Auftritt, neuem Design und vielen Stilelementen, die dem Auto gut getan haben. Der neue Mazda 3 sieht viel leidenschaftlicher aus, als man es erwartet hätte.

new-mazda3

Ich habe bislang den Wagen nur auf Bildern gesehen aber diese Bilder sind sehr vielversprechend. Mazda hat sich da sehr ins Zeug gelegt, denn der 3er ist ein wichtiges Segment mit einem Drittel der Verkaufszahlen und entsprechend wertvoll für den Gesamtkonzern.
2013 / Mazda 3 2.2-Diesel
Nach ersten Tests ist der Mazda 3 ein guter Wurf, denn der fährt sich so knackig wie er wirkt. Im Vergleich zum Vorgänger wurde der neue 3er 70 Kilogramm leichter, das merkt man an den Fahrleistungen. Eine neue Sitzgeometrie bei Mazda sorgt dafür, dass der Fahrer wieder bestimmender ist und die Sitzhaltung mit dem Fahrzeug verschmilzt. Mit der neuen Fahrerposition und dem neuen Cockpit wird der 3er zum Erlebnis und damit ist die Lieblosigkeit geringer, die man bisweilen in japanischen Cockpits vorfindet.
Überaschend ist die Raumeinteilung, denn die Mitfahrer haben nicht mehr Platz als früher, obwohl der Mazda 3 mit 4,47 Meter Länge eines der grössten Autos in der Klasse ist zum VW Golf rund 20 Zentimeter mehr Länge hat.
2013 / Mazda 3 2.2-Diesel

Insgesamt hat der Mazda 3 viel gewonnen und ist ein vielversprechender Kandidat für gute Verkäufe, viel wird aber auch von Mazda abhängen, denn die Konkurrenz schläft nicht.

Mitte Oktober soll der Mazda 3 starten, die Preise starten bei rund 18’950 Franken.

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