Fiat zeigt Gegnern der Chrysler-Fusion die Zähne

Der italienische Autobauer Fiat hat erneut betont, dass die Kritiker der Fusion zwischen Fiat und Chrysler keine reale Berechtigung haben. Die Spekulationen über ein Scheitern der Fusion beider Konzern sind nur Panikreaktionen die hochgezüchtet sind. Sollte ein Zusammenschluss scheitern weil die Aktionäre diesen Zusammenschluss verweigern, werde man einen neuen Anlauf nehmen.

Marchionne will die beiden Autohersteller zu Fiat Chrysler Automobiles (FCA) mit Sitz in den Niederlanden verschmelzen. Mit Hilfe des Geldes aus dem auf die Fusion folgenden Börsengang in den USA will man dann umfangreiche Reformpläne finanzieren.

An die Fusion sind eine Reihe von Bedingungen geknüpft. Dazu gehört, dass nur eine gewisse Zahl von Aktionären von ihrem Recht Gebrauch machen darf, ihre Anteile zum Festpreis zu verkaufen. Fiat hat entschieden, nicht mehr als 500 Millionen Euro auszugeben, um Fusionsgegnern ihre Aktie für 7,73 Euro pro Stück abzukaufen. Wenn sich fünf Prozent der Kapitaleigner dafür entscheiden, wird Fiat die Grenze erreicht haben und kann nicht weiter gehen als geplant.

Fiat erklärte erneut, dass die Obergrenze von 500 Millionen Euro für Aktienkäufe gilt und nicht erhöht werden  soll. Sollte die Marke überschritten werden, könne zwar ein Aktionärstreffen nötig werden. Dieses würde dann aber über einen neuen Fusionsplan abstimmen, der wiederum einen neuen Festpreis für den Aktienaufkauf vorsähe. Dieser Ankaufspreis wäre dann aber eher tiefer als der jetzige und viele Aktionäre hätten daran weniger Freude.

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