Der neue S-Cross von Suzuki ist die logische Fortsetzung

Es ist die alte Leier, die Autos werden grösser und müssen immer mehr das Gleiche erfüllen, was erfolgreiche Konkurrenzmodelle können. Deshalb werden sich die Autos eigentlich immer ähnlicher, egal ob man gemeinsam die Plattform und Technik teilt oder nicht.

So gab es beim Fiat Sedici und beim SX4 von Suzuki keine grossen Unterschiede aufgrund der gleichen Aussenform und Plattform, man produzierte gemeinsam. Nun hat Suzuki einen Nachfolger auf dem Markt eingeführt, der sich in allen Elementen derart vom Vorgänger unterscheidet, dass man den erfolgreichen Vorgänger weiterhin im Programm lässt. Denn immerhin hat der SX4 heute bei Suzuki einen Marktanteil von einem Viertel des Absatzes. Der kleine Allradler wird auch bei Fiat nicht mehr angeboten, womit Suzuki das Alleinstellungsmerkmal erhielt. Deshalb ist der praktikable SX4 weiterhin im Programm und der neue S-Cross ist als Ergänzung eine Spur moderner und grösser geworden.

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Der S-Cross wird seit wenigen Wochen in Ungarn und damit in Europa gefertigt, die Produktionsbänder laufen bereits auf Hochtouren. Der S-Cross ist um 15 cm gewachsen und hat jetzt eine Länge von 4.30 Meter. Mit der Länge ist der Radstand gewachsen, neu liegt der bei immer noch wendigen 2.6 Meter. Der Platzgewinn kam den Fondpassagieren zu Gute, die haben jetzt deutlich mehr Platz. Platzgewinn gab es aber auch im Kofferraum, zum Vorgänger SX4 mit 270 Liter Volumen kann man nun deutlich gewachsene 430 Liter Kofferraumvolumen ausweisen. Damit ist der S-Cross deutlich gewachsen, bietet mehr Raumvolumen und ist deutlich modernisiert.

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Auch beim Antrieb hat Suzuki sich vieles überlegt. Für Städter gibt es den S-Cross mit reinem Vorderrad-Antrieb 2WD. Für alle anderen auch als 4WD. Der Allradantrieb ist dann aber variabel permanent, das bedeutet er schaltet sich zu wenn die Vorderräder Schlupf haben. So treibt der Suzuki S-Cross meist über die Vorderräder an, das spart Benzin und ist auch Reifenschonend, bis eben Schlupf auftritt und der Untergrund nass oder verschmutzt ist. Dann schaltet sich automatisch der Allrad-Antrieb hinzu. Damit hat man Allrad wenn nötig und ist somit sehr sicher unterwegs.

Beim Fahren merkt man davon nicht viel, das Fahrwerk und der Antrieb sind komfortabel auf die normalen Bedürfnisse ausgelegt. Damit ist der S-Cross weder besonders spritzig noch besonders hart, einfach ein gutes Alltags-Automobil mit allem Komfort. Beim Komfort hat der S-Cross stark zugelegt, neu gibt es den Kompakt-SUV auch mit Automatik-Getriebe. Es gibt zudem drei Modi im Fahrbetrieb, eine Sport- und eine Snow-Taste verfeinert den Grip während der Auto-Modus den Alltag optimal ausgleicht.

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Der Wagen wirkt auch in der gewachsenen Form sehr robust, aber eigentlich keineswegs plump. So ist der S-Cross trotz neuem Format zurückhaltend geblieben und dafür wird er vor allem in der Schweiz sehr geschätzt.

Interessant ist die Preisgestaltung des neuen Suzuki S-Cross, denn der startet eigentlich schon bei 19’990.- Franken, wenn man den 2WD nimmt. Als 4WD-Modell startet der S-Cross bei 26’990.- Franken, wobei das 7-Gang-Automatik-Getriebe rund 2’000.- Fraken Aufpreis kostet. An Motoren ist derzeit nur ein 1.6 Liter Benziner und ein 1.6 Liter Diesel-Motor verfügbar, den meisten Kunden wird das aber reichen. Denn die Motoren sind bereits erprobt und wurden als sehr stabil beurteilt.

Den Testwagen erhielt ich von der Garage Emil Frey in St. Gallen. http://www.emilfrey.ch/de/autopark/

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