Amag stellt Mitarbeiter auf die Strasse

Wie 20 Minuten berichtet, hat die AMAG als Generalimporteurin der VW-Konzernmarken umfangreiche Sparmassnahmen eingeleitet, um kommenden Verlusten vorzubeugen, die man aufgrund der Eurokurse neu erwartet.

Aufgrund der frei bleibenden Euro-Kurse und der Budgetierung mit festem Frankenkurs hat die Amag einen Euro-Rabatt von bis zu 100 Millionen Franken zu tragen, wenn man alle Kosten einrechnet, die entstehen. Damit die Summe am Ende des Geschäftsjahres nicht zu hoch ist begann man früh mit Auffangmassnahmen.

Zuerst wurde entschieden, dass die Angestellten der AMAG nun ihre Versicherungsprämien selbst zahlen müssen, welche bislang die AMAG trug. Später wurde das Werbebudget recht stark eingekürzt und nun stellt sich heraus, dass man auch beim Personal stark einsparen wird. Laut Artikel in 20Minuten hat das Unternehmen nun Ende April erste Kündigungen ausgesprochen, 25 Mitarbeiter müssen gehen. Zudem werden Pensen reduziert und frei werdende Stellen nicht in jedem Fall wieder besetzt.

Von den Kündigungen betroffen ist vor allem der Geschäftsbereich Import. Die Mitarbeiter wurden teilweise per sofort freigestellt, erhalten aber während der Kündigungsfrist ihren Lohn.

Ende 2014 beschäftigte die Amag 5480 Personen, darunter 700 Lehrlinge. Wieviele Stellen nun wegfallen will man nicht kommunizieren, das werde erst zum Jahreswechsel dann publiziert.

Zum Teil ist das Sparverhalten auch als eher übertrieben vorsichtig kommentiert worden, vor allem weil die Verkaufszahlen sehr hoch sind und die Firma wirklich gute Zahlen erzielt. Allgemein wird ein eher schwieriges Jahr erwartet, die aktuellen Verkaufsrekorde vieler Marken sprechen aber eigentlich eine andere Sprache.

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