BMW muss weltweit etwa 235’000 Mini in die Werkstätten rufen. Grund dafür ist laut Hersteller ein Problem mit der Kühlwasserpumpe. Vor allem die Modelle Cooper S und John Cooper Works sind betroffen, soffern diese zwischen November 2006 und Januar 2011 gebaut wurden. Bei diesen Autos kann im Stromkreislauf der Pumpe ein Brand entstehen. BMW wird die Pumpe bei Werkstattaufenthalten im Februar kostenlos austauschen.

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Der VW-Konzern muss satte 300’000 Autos mit dem 2.0 TDI-Motor von Volkswagen in die Werkstätten zurück beordern, damit die Motoren geprüft werden können. Betroffen sind verschiedene Audi-, Seat-, Skoda- und VW-Modelle aus den letzten drei Jahren.

In Deutschland sind 105’000 Wagen der Modelle Eos, Golf, Jetta, Passat, Scirocco, Tiguan und T5 betroffen, heisst es in Medienberichten, weltweit sind über 300’000 Autos betroffen.

Wie es weiter heisst, kann es bei den Einspritzleitungen zu einem Kraftstoffaustritt kommen. Noch kam es zu keinen Bränden, betont VW, der Rückruf sei eine nötige Vorsichtsmassnahme.

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Der Nationalrat der Schweiz hat öffentliche Radarwarnungen verboten. Sobald das Gesetz gültig ist, gibt es Strafen bis zu 10’000 Franken, wenn man Radarwarnungen öffentlich verbreitet. Die Politiker hatten vor, alle Radarwarnungen zu stoppen, man hatte aber wohl wegen Unkenntnis das Thema Facebook und Twitter sowie andere Plattformen zu wenig genau definiert.

Warnungen an abonnierte Kreise bleiben nämlich erlaubt und auch die Warnungen an Freunde sind weiterhin nicht verboten.

Damit bleiben einige Lücken im Gesetz und das wird Folgen haben. Ist aber auch gut so, weil damit Interpretationsraum bleibt. Es gab einige Parlamentarier die Radarwarnungen durchaus zulassen wollten.

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Im Nationalrat wurde nun das Verkehrssicherheitspaket Via Sicura behandelt und es wird eine massive Verschärfung der Strafen bei Raservorfällen geben. Die Velohelm-Pflicht für Kinder hat der Nationalrat verworfen, die Raser will man aber hart bestrafen. Neu soll es bis zu vier Jahren Haft geben, auch die Beschlagnahmung der Raserautos ist vorgesehen.

Zwingend wurde auch festgelegt, ab welchen Geschwindigkeiten jemand als Raser gilt.Ab 100 km/h innerorts bei 50 km/h Höchstgeschwindigkeit und ab 200 auf Autobahnen bei 120 km/h Höchstgeschwindigkeit liegt in Zukunft klar ein Raserdelikt vor.

Natürlich ist die Nationalratsdebatte noch kein Gesetz, es kann in einigen Punkten noch Anpassungen geben und wird noch einige Monate dauern, bis das so als Gesetz gilt.

Die Strassenopfer- und Fussgänger-Vereinigungen sehen ihre Forderungen mit dem neuen Gesetz aber erfüllt, die Raser-Initiative wird deshalb vielleicht sogar zurück gezogen.

Ganz klar abgelehnt hat der Nationalrat den Führerausweis-Entzug bei Verdachtsfällen auf Raserei. Gibt es keinen Beweis, gibt es auch keinen Entzug. Damit ist nicht automatisch der Führerausweis gefährdet wenn man einen Unfall hatte der vielleicht auf schnelles Fahren zurück zu führen wäre.

 

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In den USA ist die Sicherheit im Auto grösser geschrieben als in Europa. Dort überlegt man sich nun ernsthafft, ob mann die Verkehrssicherheit mit einem Handy-Verbot stärken soll. Ob die US-Behörde für Verkehrssicherheit jegliches Telefonieren im Auto verbieten wird, hängt aber auch mit einigen Tests zusammen aber wenn das dort kommt, wird auch die EU wohl nachziehen, denn die Unaufmerksamkeit ist zu gross.

Nicht allein die fehlende Hand am Lenkrad ist das Risiko, sondern vor allem der Blick auf die Strasse und die fehlende Konzentration aufs Fahren. Auch das Telefonieren über Freisprechanlagen wird nun definitiv geprüft, denn das Reden kostet viel mehr Fahrsicherheit als gedacht.

Weil man in einer Untersuchung von 300 Studien keinen Hinweis fand das Fahrer mit Freisprecheinrichtungen voll konzentriert sind, will man das nun auch komplett verbieten und damit wären Handyss im Auto verpönt.

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Der italienische Autobauer Fiat hat sich mit den Gewerkschaften über den neuen Vertrag 2012 geeinigt. Der neue Arbeitsvertrag ersetzt den zum Jahresende aufgelösten Vertrag für rund 86’200 Mitarbeiter des Konzerns in Italien.


Mit dem neuen Vertragswerk werden in ganz Italien die Arbeitsbedingungen eingeführt, die bereits im vergangenen Jahr für das Werk in Neapel beschlossen worden waren.

Im neuen Vertrag wird der Schichtbetrieb flexibilisiert, das Streikrecht eingeschränkt und die bisherigen Sonderregelungen im Krankheitsfall sind komplett gestrichen. Damit will man dem häufigen Fehlen aus nichtigen Gründen am Montag und Freitag entgegen wirken.

Als Verbesserung zu früher bietet Fiat nur an, dass die Überstunden am Wochenende um 50 % besser bezahlt werden. Im Juli wird zudem allen Angestellten eine Einmalprämie von 600 Euro bezahlt werden, die dann noch im Werk sind.

Künftig wird bei Vollproduktion in den italienischen Produktionswerken an sechs Tagen pro Woche mit drei Schichten gearbeitet. Zudem kann man nun die Samstagsarbeit verfügen und die Pausen wurden von 40 auf 30 Minuten reduziert.


Das Abkommen wurde nicht von der Metallgewerkschaft FIOM unterzeichnet, die den Vertrag scharf kritisierte, weil es ihrer Ansicht nach die Rechte der Arbeitnehmer in mehreren Aspekten beschneide.


Fiat hat die alten Verträge aber von sich aus sistiert um freie Hand zu haben bei den Verhandlungen. Dazu ist man auch aus dem Industrieverband ausgestiegen und fährt nun als grösster Arbeitgeber im Land eine ganz eigene Strategie.

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Ferrari und der Weltmeister-Rennstall Red Bull haben ihren Ausstieg aus der Formel-1-Teamvereinigung FOTA bekannt gegeben. Grund für den Austritt ist das Einsparungsprogramm der FOTA, mit dem sich die beiden Teams behindert sehen. Durch die Reduktion der Kosten in einen festgesetzten Rahmen wollen die kleineren Teams mit den anderen Teams mithalten, das ist sonst nicht ganz einfach. Eine Sprecherin der FOTA bestätigte am Freitag den Ausstieg beider Rennställe und setzt auf Zeit: “Wir wollen nun ein Treffen organisieren, bei dem sich alle Teams an einen Tisch setzen und dann werden wir weiter sehen”.

In einer Stellungnahme von Ferrari heisst es: “Es war eine schwierige Entscheidung und es wurde viel darüber nachgedacht. Die Entscheidung wurde nach gründlicher Analyse der gegenwärtigen Situation und dem Stillstand bei einigen Themenbereichen, weswegen die Teamvereinigung gegründet worden war, getroffen. Ferrari und Luca di Montezemolo zählten zu den Initiatoren der FOTA und haben die Ideen gefördert.”

Die Kostenbremse ist in der Teamvereinigung ein grosser Streitpunkt. Die FIA will die Kosten senken um die Formel 1 mit frischem Blut zu versorgen, die bestehenden Teams mit den grossen Budgets sind aber gegen radikale Senkungen.

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Auf der Bologna Motor Show zeigt Lancia derzeit als eine Premiere in Italien das neue Lancia Flavia Cabrio, von dem man in Genf noch nicht sicher wusste, ob es jemals gebaut wird. Nun scheint es sicher zu sein, allerdings ist von einem Coupé keine Rede. Das Flavia Cabrio basiert auf dem Chrysler 200 und vorläufig wird es mit einem 2,4-Liter-Benziner mit 175 PS zusammen geboten.

Lancia will das Cabrio vor allem im gehobenen Segment positionieren, deshalb hat man viel Luxus in das Auto gepackt.

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Der alte Panda von Fiat wird in Kürze durch den neuen Panda abgelöst, soll aber weiterhin in Polen gebaut werden.

Seit acht Jahren ist der Panda im Sortiment und der Update war wichtig, Fiat will den alten aber weiterlaufen lassen. Einerseits weil die Nachfrage hoch ist, andererseits weil der Preis unterhalb von 8’000 Euro angesiedelt werden kann und damit doch etliche Käufer angelockt werden, die vor allem billig wollen. In welchen Märkten der alte Panda weiterlaufen  wird ist aber noch offen. Klar ist, solange die Einführung des Nachfolgers nicht erfolgt ist, wird immer der alte Panda der wichtigste Player sein. Fiat wird mit dem Erhalt des alten Pandas auch einer allfälligen Misere vorbeugen, falles es in Neapel mit der Produktion nicht klappt oder die Qualität nicht hoch genug ist, kann man den Leuten den alten Panda anbieten.

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Wie der ADAC seine Leser warnt, wird die Strafe für Autofahrer, die in der Schweiz ohne gültige Maut-Vignette angetroffen werden, von 100 auf 200 Schweizer Franken verdoppelt. Ab dem 1. Dezembber kann man die neue Vignette 2012 kaufen und aufkleben, ansonsten wird das neue Bussgeld fällig. Zusätzlich muss man eine neue Vignette kaufen um weiter zu fahren.

Neu können die Kantone die Kontrollen auch privaten Kräften übergeben, so kann die Securitas oder auch eine andere Unternehmung entsprechende Kontrollen im Auftrag ausführen.

Die Jahresvignette kostet vorerst immer noch 40 Franken und kann ab 1. Dezember aufgeklebt werden. Die alte Vignette 2011 wird noch bis Ende Januar gültig bleiben.

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