AMAG ist mit der Umsetzung der Diesel-Rückrufe auf Kurs

Die AMAG hat Ende Januar mit der Umsetzung der Massnahmen für die Motoren mit 2,0 Liter Hubraum begonnen. In den ersten Tagen wurden bereits 50 Fahrzeuge des Typs VW Amarok erfolgreich nachgebessert. Dies, nachdem vom deutschen Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) bestätigt wurde, dass durch die technischen Massnahmen keine Veränderung der Verbrauchswerte, Leistungsdaten sowie der CO2- und Geräuschemissionen beim VW Amarok erfolgen. Im Laufe der nächsten Monate folgen die Motoren mit 1,2 und 1,6 Liter Hubraum.

Kundenfreundliche Lösungen waren bei der Erarbeitung der technischen Massnahmen ein wichtiger Aspekt. Für die effiziente Durchführung sind die betroffenen Fahrzeugmodelle in mehrere Gruppen gestaffelt. Erst nach Prüfung und Bestätigung durch das KBA – als Referenzbehörde für EU28 und die Schweiz -, dass auch bei den weiteren Fahrzeugmodellen durch die technischen Massnahmen keine Veränderung der Verbrauchswerte, Leistungsdaten sowie der CO2- und Geräuschemissionen erfolgt, werden die betroffenen Fahrzeughalter das offizielle Rückrufschreiben erhalten. Sie werden dann gebeten, mit einem Partnerbetrieb ihrer Marke einen Termin zu vereinbaren. Zeitlich wird sich die Umsetzung der Massnahmen über das gesamte Jahr 2016 erstrecken.

Für die 1,2 Liter, 1,6 Liter und 2,0 Liter-Motoren des Typs EA189 ist ein Software-Update vorgesehen, die reine Arbeitszeit wird weniger als eine halbe Stunde am Fahrzeug in Anspruch nehmen. Beim 1,6 Liter-Motor wird zusätzlich ein Strömungsgleichrichter im Ansaugtrakt eingesetzt, so dass für die reine Arbeitszeit am Fahrzeug, inklusive Software-Update, knapp 45 Minuten kalkuliert werden.

In wenigen Wochen folgen neben den Varianten des Passat auch die anderen Modelle mit den betroffenen 2.0 TDI-Motoren. Voraussichtlich zum Ende des zweiten Quartals wird mit der Nachbesserung bei den 1,2-Liter-Motoren begonnen. Zum Abschluss der Rückrufaktion ab dem dritten Quartal erfolgt die Umsetzung bei den Fahrzeugen mit 1,6 Liter-Motor.

Weiterhin gilt: Die Fahrzeuge sind technisch sicher und können deshalb uneingeschränkt im Strassenverkehr genutzt werden.

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