Gerichtsentscheidung – VW darf Zulieferer-Teile einfordern

Im Streit zwischen VW und zwei Zuliefererbetrieben hat sich der VW-Konzern bei einer Eilanhörung vor Gericht einen wichtigen Vorteil verschaffen können. Für beide Teilehersteller die einfach ihre Lieferungen ausgesetzt hatten, liege eine einstweilige Verfügung vor, die vollstreckbar ist. Das Landgericht Braunschweig hat die beiden Verfügungen ausgestellt und VW kann somit nun die fehlenden Teile einfordern.

Daran ändert auch der Umstand nichts, dass in beiden Verhandlungen noch Vertragsprüfungen anstehen und das Gericht noch Zeugen vernehmen muss. Auch die geplante mündliche Verhandlung am 31. August spielt derzeit keine Rolle, VW darf bei den Zulieferbetrieben das Lager leeren.

Im Streit geht es um einen Sitzbezugshersteller und einen Getriebeteilebauer. Ihr Lieferstopp hat vW nun an den Rand der Verzweiflung gebracht, da ein Fabrikstillstand verfügt werden musste.

Laut Gericht hat VW eine Strafe für die fehlgeleiteten Verantwortlichen eingefordert. Es droht eine Strafe von bis zu 250’000 Euro.

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