Ansturm auf Schadenersatz-Klage der Schweizer Konsumentenschützer

Vielleicht hat sich die AMAG nun doch verrechnet, als man den Diesel-Auto-Besitzern mitteilte, dass es nur einen Software-Update und ein Sackmasser gibt als Entschädigung für die Diesel-Krise. Gemäss den Aussagen der Schweizer Konsumentenschützer haben sich bereits 1’600 VW-Besitzer beim Konsumentenschutz für eine Sammelklage angemeldet, zudem gibt es ein Pendant in der Romandie mit weiteren 600 Klägern.

Innert Wochenfrist haben sich damit sehr viele Interessenten angemeldet um sich der Klage gegen VW anzuschliessen. Unter den Klagewilligen Personen sind auch rund hundert Vertreter von KMU-Unternehmen. Die SKS hofft nun, dass bis Mitte November noch weitere Kläger sich anschliessen, rund 2000 Klagewillige will man zusammen bekommen.

Viele Besitzer der Marken VW, Skoda und Audi hätten sich sehr erleichtert gezeigt, dass sich die SKS einsetze und das Prozessrisiko übernähme. Die SKS fordert von der AMAG und von VW eine Entschädigung pro Dieselfahrzeug, dass mit der Schummelsoftware in Betrieb genommen wurde.

Die Schadenersatzklage will die SKS bis Ende Jahr einreichen, weil ab Januar die Ansprüche der betroffenen Halterinnen und Halter zu verjähren drohen.

Bereits letzte Woche hatten die Konsumentenschützer beim Handelsgericht des Kantons Zürich eine Verbandsklage gegen Amag und den Volkswagenkonzern eingereicht. Die Klage lautete auf widerrechtliche Täuschung bei den Abgas-Manipulationen.

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