Audi A6-Affäre verärgert die Bundesregierung

Die am Dienstag bekannt gewordene Audi Misere mit dem Audi A6- und Audi A7-Diesel hat für grosse Verärgerung gesorgt. Auch die deutsche Bundesregierung hat sich nun eingeschaltet und meint, dass es eine Katastrophe ist, dass Audi versucht hat, erneut eine Dieselkrise klein zu reden und zu verharmlosen. Denn Audi hat den neuesten Betrug erst zugegeben, als die Behörden bereits ermittelt haben und vom Unternehmen mehr Unterlagen verlangten.

Audi musste zugeben dass auch an ihrem aktuellen Dieselmodell A6 das Abgassystem manipuliert ist und man hat nicht nur die Produktion und den Verkauf gestoppt sondern auch alle Auslieferungen angehalten. Es ist eine Katastrophe, dass Audi trotz der seit langem laufenden Untersuchungen auch noch Motoren produziert, die Abschaltsoftware an Bord haben. Die Enthüllung hat nun auch dazu geführt, dass man sich in der Politik ernsthaft Sorgen macht ob die Autoindustrie noch gewillt ist, Regeln zu befolgen.

Audi hatte nach einem Bericht des SPIEGEL über Manipulationen an Audi-A6-Modellen öffentlich erklärt, das Unternehmen habe dem Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) die „Auffälligkeiten“ gemeldet. Doch die KBA-Beamten haben laut Spiegel das anders dargestellt. KBA-Beamte hatten am 24. April eine Sonderprüfung des A6 angemeldet und drei Tage später wurde die Produktion des Modells gestoppt.

Ein Audi-Sprecher erklärte dem Spiegel, aufgrund der laufenden Ermittlungen könne das Unternehmen das Thema nicht kommentieren.


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