BMW Group hält Kurs und bestätigt Ausblick für 2018

Die BMW Group hat im ersten Halbjahr signifikant in die Mobilität der Zukunft investiert und gleichzeitig das geplante Wachstum fortgesetzt. Der künftige Focus von BMW liegt auf dem konsequenten Ausbau der Elektromobilität und dem autonomen Fahren. In beiden Feldern wird der BMW iNEXT als technologische Speerspitze Massstäbe setzen. Im zweiten Halbjahr 2018 wird das Unternehmen den BMW iNEXT als Visionsfahrzeug der Öffentlichkeit präsentieren. Von 2021 an wird der BMW iNEXT dann im Werk Dingolfing gebaut.

Wichtig war in den vergangenen Wochen der Ausbau der Präsenz in China, wo man gemeinsam mit dem Partner Brilliance Automotive Group am voll-elektrischen BMW iX3 arbeitet, der auch in Märkte ausserhalb Chinas exportiert wird. Man hat in China auch das Ziel ein Joint-Venture zu einer eigenen Fabrik umzugestalten, will derzeit die Gespräche mit den Partnern und der Regierung aber nicht kommentieren. Auch in Europa investiert die BMW Group und baut ihr Produktionsnetzwerk mit einem Werk in Ungarn aus.

Die BMW Group ist seit dem Marktstart des BMW i3 vor fast fünf Jahren Pionier der Elektromobilität und geht diesen Weg konsequent weiter. Das breite Angebot umfasst mit dem neuen BMW i8 Roadster inzwischen zehn elektrifizierte Modelle. Seit Jahresbeginn stieg der Absatz auf 60.660 (+42,5%) elektrifizierte BMW und MINI Fahrzeuge. Das unterstreicht die Position der BMW Group als ein weltweit führender Anbieter elektrifizierter Premium-Mobilität.

Ende 2019 beginnt zudem im Werk Oxford die Produktion des batterieelektrischen MINI, 2020 folgt der vollelektrische BMW iX3, der im chinesischen Shenyang produziert wird. Neben dem BMW iNEXT ist der BMW i4 ein weiteres der angekündigten 25 elektrifizierten Modelle, die die BMW Group bis 2025 auf die Straße bringt. Die Hälfte dieser Modelle wird rein elektrisch angetrieben sein.

Im ersten Halbjahr 2018 legten die Auslieferungen der drei Premium-Automobilmarken BMW, MINI und Rolls-Royce um 1,8% auf 1.242.507 (Vj.: 1.220.819) Fahrzeuge zu. Der Konzernumsatz betrug 47.717 Mio. € (Vj.: 49.691 Mio. € / -4,0%). Bereinigt um Währungseffekte liegt der Umsatz auf Vorjahresniveau (-0,3%). Angesichts der deutlich höheren Vorleistungen für Forschung und Entwicklung belief sich das Ergebnis vor Finanzergebnis (EBIT) auf 5.479 Mio. € (Vj.: 5.753 Mio. € / -4,8%).

Mit einer erfreulichen Absatzentwicklung im zweiten Quartal hat die BMW Group 35 Wachstumsquartale in Folge erreicht. Durch die hochlaufende Produktion des BMW X3 in China und Südafrika wird das Unternehmen in der Lage sein, die starke Kundennachfrage für seine begehrten X Modelle zu bedienen. Damit sollte sich der Absatz im zweiten Halbjahr zunehmend positiv entwickeln.

Die Umstellung der BMW Modelle auf das neue Testverfahren WLTP verläuft zudem planmässig und ist grösstenteils abgeschlossen. Darüber hinaus erfüllen aktuell bereits rund 190 Modelle die Abgasnorm Euro 6d-TEMP, die erst ab 01.09.2019 für alle Neuzulassungen verpflichtend wird. Das Modellangebot reicht dabei vom konventionellen Otto und Diesel über BMW i und BMW iPerformance bis hin zur BMW M GmbH.

Die BMW Group blickt angesichts ihrer starken Marken, des attraktiven Produktportfolios und der erwarteten grundsätzlich positiven Entwicklung auf den internationalen Automobilmärkten zuversichtlich auf das laufende Geschäftsjahr. Die BMW Group bestätigt ihre Ziele für das Gesamtjahr. Das Unternehmen plant für 2018, bei den Auslieferungen und dem Umsatz im Segment Automobile leichte Zuwächse auf jeweils neue Bestmarken zu erreichen.


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