Klimaziele der EU stossen beim VW-Konzern auf Ablehnung

Die neuen Klimaziele der EU sind noch nicht in trockenen Tüchern schon bringen sich die Kritiker in Stellung um die neuen Grenzwerte der EU zu verhindern. Allen voran im VW-Konzern zeigt man sich schockiert über die Grenzwerte von – 35 % CO2 bis ins Jahr 2030. Bei Volkswagen könnten so tausende von Jobs in Frage gestellt werden, gab Konzernchef Herbert Diess der Süddeutschen zu Protokoll. Laut Diess sei die Geschwindigkeit viel zu hoch, mit der 35 % eingespart werden müssen. Dabei vergisst der Konzernchef aber, dass nicht zuletzt VW die Hauptlast an den jüngsten Veränderungen hat, denn die EU hat gelernt das die Autoindustrie betrügt wenn man das nicht strikte verhindert.

Nach einem Beschluss der EU-Mitgliedstaaten müssen Neuwagen im Jahr 2030 mindestens 35 Prozent weniger Kohlendioxid an die Atmosphäre abgeben als zehn Jahre zuvor. Das ist aber ganz einfach möglich in dem man die heute gebauten Autos ganz klar redimensioniert und statt noch mehr SUVs nur mehr Kleinwagen auf den Markt wirft.

Treten die EU-Beschlüsse in Kraft, müssten die Hersteller mehr E-Autos verkaufen. Dadurch müssten bei VW rund ein Viertel der Jobs in Frage gestellt werden, gab Diess an und bestätigt damit die Marktkräfte, die den Autoherstellern bereits prognostizieren, dass die Giganten aussterben werden.

Mit dem EU-Beschluss wird der Markt nicht mehr von den Konsumenten und der Werbung für noch mehr und sportlichere Autos bestimmt sondern von der Politik. VW bemängelt derzeit zwar so streng sei man nur in der EU aber in China gilt kommenes Jahr die Elektro-Quote und die wird den Markt auch nachhaltig verändern.

Marktbeobachter zeigen derzeit auf, dass in zehn Jahren die Hälfte der Fahrzeuge im Markt wohl elektrisch wird fahren müssen, damit die Klimaziele erzielt werden.


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