Volkswagen führt neues Vergütungsmodell für das Top-Management ein

Der Volkswagen Konzern hat das Vergütungssystem für das Top-Management überarbeitet. Die neue Regelung knüpft an das System der Vorstandsvergütung an, stärkt den Konzerngedanken und fördert die Zusammenarbeit zwischen Marken, Regionen und Ländern. Darüber hinaus werden die Renditeziele des Unternehmens berücksichtigt und ein stärkerer Aktienbezug hergestellt. Zu den wesentlichen Neuerungen zählt, dass Teamleistung einen deutlich höheren Stellenwert bekommt sowie regelkonformes, integres Verhalten gestärkt werden. Denn das System bietet die Möglichkeit, individuelles Fehlverhalten bei der Festlegung der variablen Vergütung mindernd zu berücksichtigen. Das neue Vergütungssystem gilt ab dem Geschäftsjahr 2019.

Künftig gibt es keinen persönlichen Leistungsbonus mehr, damit man im Team mehr bewirkt. Konzernziele definieren nahezu zwei Drittel der variablen Vergütung.

Darüber hinaus sieht das neue System vor, dass die variable Vergütung bei individuell verschuldetem Fehlverhalten in reduzierter Höhe festgesetzt werden oder sogar entfallen kann — mit dem Ziel, regelkonformes und integres Verhalten zu fördern. Werden schwerwiegende Verfehlungen erst nachträglich festgestellt, können bereits erfolgte Bonuszahlungen auch zurückgefordert werden.


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