VW muss ein Dieselauto zurücknehmen

Das Oberlandesgericht in Oldenburg hat nun den Volkswagen-Konzern dazu verurteilt, das Auto eines vom Dieselskandal betroffenen Kunden zurück zu nehmen. Das Oberlandesgericht bestätigte ein Urteil aus einer Vorinstanz, der zufolge der Kunde vom Kaufvertrag zu seinem VW Golf Plus zurück treten kann, weil der VW-Konzern mit Schummelsoftware gearbeitet hat. Nach der Ankündigung des Gerichtes so entscheiden zu wollen, hat VW die Berufung zurückgezogen und das Urteil der Vorinstanz wurde damit rechtskräftig.

Volkswagen hält das Urteil des Landgerichts Osnabrück als Vorinstanz nach wie vor für nicht korrekt, will es aber stehen lassen weil ein Oberlandesgerichts-Urteil für andere Verfahren ein Wegweiser sein könnte.

Der 14. Zivilsenat des Oberlandesgerichts Oldenburg war aber auf jeden Fall der Ansicht, dass das Auto einen Mangel aufweist, der Käufer hatte ein Auto bekommen, das die Abgastests nicht bestanden hat.

Der VW-Konzern sieht sich im Diesel-SKandal weiterhin im Recht und sieht keine Chance für einen Vergleich über die weiteren Verfahren, rund 40’000 Klagen gegen VW wurden bislang eingereicht. Etwa 12’400 Urteile sind bislang ergangen, die meisten zugunsten von Volkswagen beziehungsweise der Händler des VW-Konzerns.


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