Seat will auf Elektroantrieben weiterfahren

SEAT hat an der Jahrespressekonferenz eine neue Elektrostrategie vorgestellt. Das Unternehmen will 2021 sechs Elektro- und Plug-in-Hybridmodelle auf den Markt bringen. Dazu gehören die Elektroversionen des SEAT Mii und des SEAT el-Born, diese werden den Anfang machen. Auch der CUPRA Leon und der CUPRA Formentor werden als Elektroautos entwickelt, allerdings als Plug-in-Hybrid-Ausführungen erhältlich sein.

Zum ersten Mal in der Geschichte des Unternehmens wird SEAT eine neue Fahrzeugplattform zusammen mit der Marke Volkswagen entwickeln. Dabei handelt es sich um eine kleinere Version des MEB-Baukastens (Modular Electric Drive Toolkit), auf dessen Basis alle Marken des Volkswagen Konzerns Autos mit etwa vier Metern Länge fertigen können. Ziel der neuen Plattform ist die Entwicklung erschwinglicher Elektroautos, die bereits zu einem Einstiegspreis von unter 20‘000 Euro verkauft werden sollen. An dem Projekt in Spanien sind mehr als 300 hochqualifizierte Ingenieure beteiligt.

Die Elektro-Offensive reicht über neue Modelle hinaus und umfasst auch eine Mikromobilitätsstrategie, die das Unternehmen für den Volkswagen Konzern vorantreiben wird. Das vor kurzem vorgestellte Konzeptauto Minimó spielt bei dieser Strategie eine zentrale Rolle und ist neben dem E-Scooter eXS von SEAT ein weiteres Beispiel für die urbanen Mikromobilitätslösungen.

2018 verzeichnete SEAT das bislang beste Ergebnis in der Unternehmensgeschichte. Der Gewinn nach Steuern stieg auf 294 Millionen Euro und fiel somit 4,6 Prozent höher aus als im Vorjahr (281 Millionen Euro). Der operative Gewinn verzeichnete ein Plus von 93,2 Prozent und stieg auf 223 Millionen Euro (2017: 116), während sich der Umsatz auf die Rekordsumme von 9,991 Milliarden Euro belief – ein Zuwachs von ebenfalls 4,6 Prozent im Vergleich zu 2017 (9,552). Alle Beträge sind historische Rekorde.


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