Basler Polizei ist nun mit Teslas unterwegs

Am Freitag hat die Basler Polizei nun grünes Licht bekommen, die sehr umstrittenen Tesla Model X dürfen nun endlich auf die Piste. Weil Tesla die Daten der Fahrzeuge trackt und auch die Mikrophone im Auto aufzeichnen was gesprochen wird, hat der Datenschützer aber empfohlen, einige Funktionen des Teslas im Dienst nicht zu benutzen.

Die Basler Polizei hatte die Tesla im Dezember vorgestellt, aber noch nicht alle in Betrieb genommen. Denn der Einsatz der Model X wurde von Anfang an heftig kritisiert weil die Tesla viele Daten aufzeichnen und unter anderem der Standort von Tesla eruriert werden kann. Der Datenschutz hat dann den Einsatz vorläufig gestrichen und verlangt, dass die automatische Übermittlung von Standortdaten an den Hersteller nicht passieren darf. Andere Daten, die das Fahrzeug aufzeichnet, sind aus Sicht des Datenschützers aber nicht problematisch. Etwa Sprachbefehle, die in Echtzeit verschlüsselt an einen Drittanbieter übermittelt werden, die dieser dann auf dem Armaturenbrett als Text anzeigt. Diese Daten werden nur temporär im Fahrzeug gespeichert und nach der Bearbeitung gelöscht.

Weil die Dashcam-Daten vorerst nicht sicher sind, wird die Polizei vorderhand auf den Einsatz von Dashcams in ihren Teslas verzichten.

Die Basler Kantonspolizei verspricht, sich an die Auflage des Datenschutzbeauftragten zu halten. Die für knapp eine Million Franken eingekauften sieben Tesla X-100D sollen bis Ende Jahr auf die Strasse gelangen, vorläufig sind nun 3 Autos unterwegs.

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