Busse für Tesla-Fahrer wegen Autopilot bestätigt

Wie die Berner Zeitung berichtet, hat sich diese Woche ein Tesla-Fahrer wegen seiner Fahrt mit dem Autopilot vor Gericht verantworten müssen. Der Angeschuldigte hatte mit eingeschaltenem Autopilot die Hände vom Lenkrad genommen und war damit in den Augen der Polizei freihändig unterwegs. Die Polizisten auf der Nebenspur haben den Fahrer dabei gesehen, wie er auf dem Handy herum gedrückt hat und das über eine längere Strecke hinweg. Zudem fuhr der Tesla mehrere Schlenker und das deutet nicht darauf hin, dass der Autopilot aktiv war. Anschliessend fuhr er auch noch über eine längere Strecke hinweg auf der Überholspur obwohl rechts lange Zeit kein Fahrzeug war.

Der Tesla-Fahrer verteidigte sich vor Gericht damit, dass sein Fahrzeug mit einem Autopiloten neuster Bauart ausgerüstet sei. Dass der Wagen vollautomatisch steuere und er nur aufmerksam aber nicht permanent eingreifend dabei sei. Die Richterin berücksichtigte die Einwände aber ncht und erhöhte die Busse auf 600 Franken und drückte dem Tesla-Fahrer auch die Verfahrenskosten von 840 Franken auf, weil er freihändig, also ohne die Hände am Steuerrad zu haben, über die Autobahn gefahren ist. Wenn die Richterin das Urteil schriftlich begründen muss können die Verfahrenskosten zudem noch auf 1440.- Franken klettern, stellte die Richterin klar.

Die Richterin betonte, dass das Gesetz nicht erlaubt, sich auf den Autopiloten zu verlassen und die Hände vom Lenker zu nehmen. DAmit ist auch klar, dass jeder Tesla-Fahrer mit Autopilot gut daran tut, wenigstens die Hände am Lenker zu lassen.

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