BMW-Chef will klare Ansagen machen

Während die Konkurrenz schon sehr elektrisch ist, hat BMW den Vorsprung verspielt, den man aufgebaut hatte. Nun wird in vier Wochen der bisherige BMW-Produktionschef Oliver Zipse die Führung des Konzerns übernehmen und sein Auftrag ist klar: er muss „Impulse bei der Gestaltung der Mobilität der Zukunft“ geben.

BMW hat bereits einen grossen Teil der Zukunft verpasst, geben sich Kritiker in letzter Zeit gar nicht wortkarg, deshalb muss der neue Konzernchef massiv aufrüsten. Heute setzt BMW vor allem auf Hybride und hat derzeit neun Automodelle mit Benzin- und Elektromotor im Angebot. Jedes fünfte elektrifizierte Fahrzeug in Europa ist ein BMW aber im wachsenden Markt wird der Plugin-Hybrid-Antrieb verlieren.

Der Aufsichtsrat fordert von Zipse zusätzliche Impulse für neue Entwicklungen und Modelle. Dieses Jahr kommt der Elektro-Mini, nächstes Jahr der erste vollelektrische SUV iX3, und das Unternehmen will 2023 insgesamt 25 elektrifizierte Modelle im Angebot haben.

Die Liste der Herausforderungen für den neuen Chef ist gross und nicht nur der erwartete Verlust im laufenden Jahr ist eine Herausforderung.

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