Renault senkt Umsatzprognose nach schlechten Zeiten

Der französische Autobauer Renaulthat im abgelaufenen ersten Halbjahr ebenfalls einen Gewinneinbruch hinnehmen müssen. Unter anderem wegen Schwierigkeiten des Partners Nissan aber auch weil der Skandal um den ehemaligen Chef Carlos Ghosn nachwirkt.
Hatte man bislang mit einem Wachstum gerechnet ist das nun definitiv gestrichen worden. Vor allem in Russland und Brasilien, die bislang wichtige Absattmärkte waren, hat der Konzern starke Einbussen erlebt.

Im ersten Halbjahr erzielte der Konzern einen Umsatz von rund 28,1 Milliarden Euro bei einer operativen Marge von 5,9 Prozent. Vor einem Jahr hatte der Konzern einen Umsatz von knapp 30 Milliarden Euro ausgewiesen bei einer Marge von 6,4 Prozent. Unter dem Strich fuhr Renault dieses Mal einen Gewinn von 1,05 Milliarden Euro ein, geht aber davon aus, dass es enger wird. Massnahmen wie Stellenabbau und Ausstieg aus unrentablen Geschäften hat man aber noch nicht ergriffen.

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