Neuer Skandal – Continental und Bosch lieferten Autoteile mit zu hohem Bleigehalt

Continental und Bosch haben den Autobauern jahrelang zahlreiche elektronische Bauteile ausgeliefert, bei denen der Grenzwert des Bleigehalts überschritten war. Continental wurde selbst aktiv weil das Unternehmen den zu hohen Bleigehalt festgestellt hatte. Das meldete man den Behörden
und gab an, dass es sich um eine geringfügige Erhöhung handelte.

Das niedersächsische Umweltministerium stellte klar, dass keinerlei Gefahr für Mensch und Umwelt bestehe. „Die betroffenen Komponenten sind fest in den Fahrzeugen verbaut und keinem Verschleiß ausgesetzt“, erläuterte das Ministerium.
Trotzdem ist nun nicht klar, ob die Continental nun einen Rückruf lancieren muss. Wenn ja, könnte das Millionen von Fahrzeugen betreffen. Laut Continental sei die Produktqualität und die Sicherheit der Fahrzeuge nicht beeinträchtigt.

Bosch bestätigte am Sonntag in Stuttgart einen entsprechenden Bericht der Zeitung „Bild am Sonntag“. Bosch sei „vor einigen Wochen“ auf den Sachverhalt aufmerksam geworden, sagte das Unternehmen. Die Auslieferung potenziell betroffener Produkte sei daraufhin gestoppt worden.

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