Tesla Partner Dahn arbeitet an neuer Batterietechnik

Tesla setzt bei der Entwicklung neuer Batterien auf die Partnerschaft mit Panasonic und Jeff Dahn, einen Batterieexperten der vor allem im Hightech-Bereich Forschungsarbeiten betreibt.

Dahn schreibt nun in einer Fachpublikation über eine neue Technik, mit der die Batterien eine Haltbarkeits-Verlängerung über 1.6 Millionen Kilometer erhalten werden. Diese fortgeschrittene Haltbarkeit ist für die Zukunft massgebend um Autonome Taxis zu betreiben, denn gerade diese Fahrzeugkategorie
wird permanent in Betrieb sein und fast rund um die Uhr auf der Strasse fahren, da ist eine hohe Haltbarkeit Grundvoraussetzung.

Wie Tesla gerne betont, hat man die Antriebseinheit und die Karosserie des neuen Model 3 für den Betrieb auf rund 1,6 Millionen Kilometer ausgelegt. Bei den Batteriepacks ist man heute aber noch nicht in der Lage so weit zu gehen, da geht es im Moment noch um geplante 500’000 bis 800’000 Kilometer, die eine Batterie halten sollte. Rund 1500 Ladezyklen kann eine Batterie ertragen, dann beginnen die Zellen abzubauen.

Die aktuellen Lithium-Ionen-Batterien verlieren mit der Zeit an Leistungsfähigkeit. Bei rund 300’000 Kilometern ist heute bereits ein deutlicher Einbruch bemerkbar. Mit fortschrittlichen Kühlsystemen will man nun die neuen Batteriezellen auf bis zu 6000 Ladezyklen steigern, das bedeutet eine Vervierfachung der Langlebigkeit.

Wie Jeff Dahn dazu betont, gibt es auch den Bereich Busse und Lastwagen, wo viele Ladezyklen und viele Kilometer anfallen.

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