Genf verfügt bei Smog Fahrverbote für Dieselautos

Ab dem Jahresbeginn und bis Ende März müssen die Autos in Genf einen Kleber organisieren mit dem farbig die Autos nach schadstoffen gekennzeichnet werden. Wer in der Stadt verkehren will, muss einen Kleber haben und darf auch nicht mehr fahren, wenn Smog-Alarmstufen ausgerufen werden.

Genf reagiert damit als erste Stadt der Schweiz auf die hohen Feinstaub- und Ozonwerte, unter denen die Bevölkerung immer wieder zu leiden hat. Die nach den Abgaswerten des Autos eingeteilten Fahrzeuge erhalten dann Kleber in Grün, Violett, Gelb, Orange, Rot oder Grau. Die in diese sechs Kategorien eingeteilten Fahrzeuge müssen dann je nach Alarmstufe auch stehen gelassen werden, wenn es nötig ist.

Bei den ersten beiden Alarmstufen trifft es Dieselfahrzeuge und erst später auch Benziner mit hohen Verbrauchswerten. Ausnahmen werden nur für die Polizei, Feuerwehr, Behindertentransporte oder Diplomaten-Fahrzeuge gemacht, diese dürfen die Luft verpesten wie zuvor.

Allgemein wird erwartet, dass die Massnahme nur wenig Auswirkungen haben wird, weil Genf in der Vergangenheit nur etwa zehn Tage im Jahr unter hohen Smog-Belastungen zu leiden hatte.

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