VW verschiebt den ID.3 in der Schweiz auf den Sommer 20

Der von VW gross als 3. Welle nach Käfer und Golf angekündigte Volksstromer ID.3 wird von Volkswagen nun doch nicht so schnell lanciert wie man das dachte. Schon der e-Tron von Audi und auch der Porsche Taycan hatten grössere Verzögerungen, bei beiden Modellen lag es an der Software und nun hat auch der ID.3 von VW massive Verzögerungen. Seit November wird er zwar gebaut in Zwickau, auf die Strasse gekommen ist er aber bislang noch nicht.

Die First Edition vom ID.3 sollte eigentlich noch 2019 zu ersten Kunden gelangen, nun kommt die First Edition erst im kommenden Sommer zu den Kunden. Im September versprach man den Händlern in der Schweiz, Weihnachten 2019 steht der ID.3 in den Showräumen, nun musste man eingestehen das man keine Ahnung hat, wann das Fahrzeug wirklich in den Handel gelangt. Bei der AMAG traut man sich da aber nicht wirklich einen Grund zu nennen, es ist nicht klar ob VW generelle Verzögerungen anführt weil man ebenfalls Software-Schwierigkeiten hat oder ob man den Heimmarkt bevorzugt beliefert, weil man sonst zu viele Kunden vertrösten muss.

Es ist aber klar, dass die Lancierungsbemühungen in der Schweiz nun zurück gefahren wurden. Man traut sich nicht so recht die Kunden auf den ID.3 einzuschwören weil man vielleicht dann gar nicht liefern kann. Leidtragende an der Misere sind aber nicht nur die Händler und die Kunden sondern auch die Fans der Elektromobilität, denn der E-Golf muss jetzt zwar überbrücken helfen und die CO2-Quote der AMAG senken helfen, wie das gehen soll ist aber unklar weil man das Marketing zum E-Golf herunter gefahren hat.

Wenn man den Markt genauer betrachtet kann die Verschiebung des ID.3 für VW in der Schweiz nur in einem Desaster enden, denn die CO2-Bilanz von 95 Gramm in der Flotte wird trotzdem gelten, auch wenn man im ersten halben Jahr 2020 keine Elektroautos verkaufen kann.

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