Genfer Autosalon wird von immer mehr Marken gemieden

Der neue Salon-Direktor Oliver Rihs sollte es richten, er gab aber schon weit vor der Messe 2020 bekannt, dass er nach der ersten Ausführung unter seiner Agide dann wieder demissionieren wird und seinem Beispiel sind nun auch einige Marken mehr gefolgt, als vor einem Jahr.

2019 fehlten in Genf auf dem Autosalon 12 Marken und nur zwei davon, nämlich DS und Hyundai kehren dieses Jahr wieder nach Genf zurück. Nach der letzten Woche bekannt gewordenen Absage von PSA mit den Marken Peugeot, Citroen und Opel haben sind nun weitere Marken geoutet, die nicht teilnehmen werden. Definitiv fehlen werden die japanischen Marken Nissan, Infinity, Mitsubishi und Subaru. Aus Amerika fehlen Tesla, Ford, Cadillac und Chevrolet, aus Grossbritannien Mini, Jaguar und Land Rover.

Ebenfalls nicht dabei sind Maserati, SangYong und Volvo.

Es ist unklar wie die Messeleitung mit diesem Schwundprogramm die Hallen füllen will, die im Vorjahr initiierten Oldtimer-Abteilungen sind schliesslich nur ein Not-Programm. Und immer nur altes Blech zeigen macht die Messe in Genf nicht attraktiv genug, um die Besucher anzulocken. Ganz gut läuft es scheinbar mit der Halle 7, diese soll einen Testparkour für Elektroautos erhalten. Rund 50 Elektroautos vieler Hersteller sollen zur Verfügung stehen, damit die Leute kurz über den Rundkurs in Halle 7 fahren können. Ob man damit die Besucher begeistern kann ist aber noch offen, denn zum Konzept wurde noch nicht viel bekannt gegeben.

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