Demonstrationen gegen Tesla vorläufig gestoppt

Im deutschen Grünheide wurde am Samstag wieder gegen die geplante Tesla-Gifafactory demonstriert aber dem Vernehmen nach zum vorläufig letzten Mal. Zuletzt gab es nicht nur von Seiten der Umweltschützer sondern vor allem von rechter Seite viele Teilnehmer und entsprechende Polemik, womit die Gegner aus der Region ihre liebe Mühe haben. Man will nicht weiter Plattform bieten für eine rechte Gesinnung, deshalb wird man vorerst auf weitere Demos verzichten.

Zuletzt gab es den Vorwurf, die Gegner von Tesla stehen der AFD nahe und gegen diesen Vorwurf wehrt man sich vehement. Einzelne Teilnehmer hatten denn auch immer in eigener Sache skandiert und das war dann schnell in den Medien. Die Bürgerinitiative will nun mit anderen Mitteln gegen die geplante Fabrik vorgehen und setzt auf Einsprachen und Bauverzögerungen.

Die Ansiedlung des Tesla-Werks gilt beim Land Brandenburg und der Kommune als Chance für eine positive Entwicklung der Region, die Bewohner sehen aber nicht nur das Gute daran sondern auch den Schaden und der ist durchaus nicht weg zu diskutieren. Während die Wasserversorgung von den einen als kritisch angesehen wird, gilt bei anderen die Abholzung eines Waldes als Grund für Proteste, weil man den Wald stehen lassen soll.

Tesla hat von Anfang an klar gestellt, dass die Rodungen notwendig sind und andernorts dann aufgeforster wird, wo es zudem mehr Sinn macht. Auch bei der Trinkwasser-Nutzung hat sich Tesla ganz klar geäussert und will die tägliche Menge an Wasser so gestalten, dass die Trinkwasserversorgung gesichert ist.

Die Bewilligung ist ja noch nicht gesprochen, die Rodungen haben aber gestartet weil man ab März wegen nistenden Vögeln keine Bäume mehr schlagen darf. Bei den Rodungen hat man aber bereits mehrere Bomben aus dem 2. Weltkrieg entdeckt, diese sind als Blindgänger für BAutätigkeiten sehr gefährlich, deshalb müssen diese ausgegraben und gesprengt werden.

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