Grand Basel schafft Verluste von 34.6 Millionen Franken

Die Basler Messegesellschaft MCH Group AG hat gestern an einer Medienkonferenz ihre Zahlen präsentiert und erklärt, warum die Gesellschaft die letzten Jahre immer mehr Verluste einfuhr als Gewinn. Unter anderem haben die Kunst-Messen Art Basel und Art Miami sowie Ableger davon nicht mehr so gute Zahlen gebracht aber vor allem das Engagement mit der gescheiterten Edel-Automesse Grand Basel für ein tiefes Loch in der Kasse gesorgt.

Die Grand Basel startete im September 2018 in Basel eine Art Luxus-Auto-Show mit exclusiven Exoten und Sportwagen sowie Oldtimern der Sonderklasse. Das Besucheraufkommen war mit 12 000 BesucherInnen sehr mager und die Messe ein Flop, trotzdem versuchte man die Messe nach Miami Beach zu exportieren, wo man im Frühling 2019 eine Neuauflage plante. Die fand dann doch nicht statt, ebenso gestrichen wurde eine zweite Ausgabe im Jahr 2019 in der Schweiz. Geplant war dann ein Auftritt an der IAA in Frankfurt, die IAA Masterpieces by Grand Basel war als Highlight der IAA angekündigt, wurde aber noch lange vor dem Messestart derart heimlich aus dem Programm gekippt, dass man lange nicht wusste, das da mal was geplant war. Das Fazit für die Messegesellschaft lautet: Verlust von rund 34,6 Millionen Franken und man weiss nicht genau ob die Zahlen aus dem Jahr 2018 dabei sind oder nicht. Auf jeden Fall zeigt das deutlich, Automessen sind nicht mehr mit der grossen Kelle anzurichten, da ist jahrelanger Aufbau nötig und das kostet viel zu viel Geld.

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