Corona-Virus vor allem in der Autobranche sehr gefährlich

In Deutschland wurde bei der Firma Webasto das erste Mal eine Corona-Infektion festgestellt und vier Angestellte des Konzerns die vor kurzem in China waren, gelten nun als infiziert. Der Autozulieferer hat nun die Konzernzentrale samt Entwicklungs- und Testzentrum in der Nähe von München geschlossen und versucht das Tagesgeschäft mit Homeoffice und virtueller Zusammenarbeit aufrecht zu erhalten. Während Webasto in Deutschland an mehreren Standorten rund 4000 Angestellte hat, beschäftigt das Unternehmen in China in 11 Werken rund 3500 Angestellte. Ein Werk befindet sich in Wuhan, wo der Corona-Virus bereits seit einigen Tagen aktiv ist.
Weil in China die Fabriken wegen den Feiertagen zum chinesischen Neujahr geschlossen sind ist das Virus etwas eingedämmt, die Behörden verbieten aber weiterhin das Reisen von einigen Infektionsgebieten in andere Landesteie oder das Ausland.

Viele Unternehmen haben bereits reagiert und gefährdete Standorte geschlossen oder herunter gefahren damit die Ausbreitung eingedämmt werden kann. VW hat beschlossen die Angestellten in China zuhause arbeiten zu lassen wo das möglich ist, Toyota hat mehrere Fabriken geschlossen und will diese erst wieder öffnen, wenn die Epidemie eingedämmt ist.

Es zeigt sich einmal mehr, dass gerade die Autobranche mit der Globalisierung der Produktion extrem gefährdet ist und Viren und Krankheiten sofort eine grosse Beeinträchtigung darstellen können. Dafür verantwortlich ist auch das viele Reisen innerhalb der Unternehmen.

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