VW muss in Südkorea 20 Millionen Euro Strafe zahlen

Ein Gericht in Südkorea hat gegen Audi Volkswagen Korea ein Bussgeld von umgerechnet 20 Millionen Euro verhängt. Nach drei Jahren Untersuchung in der Abgasaffäre kommt das Gericht zum Schluss, dass die örtliche Niederlassung des deutschen Autobauers 26 Milliarden Won (20 Millionen Euro) zahlen muss, weil man bei 41’000 Fahrzeugen die Abgastests falsch eingereicht hat und bei 120’000 Fahrzeugen die Schadstoffe zu gering angegeben hat.

Der ehemalige AVK-Geschäftsführer wurde zu zwei Jahren Haft und ein weiterer Manager zu einem Jahr Haft verurteilt, beide befinden sich auf freiem Fuss und dürfen das Land nicht verlassen. Vier weitere Manager wurden zu Bewährungsstrafen verurteilt.

Noch hat die Niederlassung im Land die Verurteilung nicht angefochten und auch nicht kommentiert, deshalb ist diese vorerst provisorisch.

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